Draw No Bet erklärt – Draw No Bet Vorteile, Nachteile & Anwendungsbeispiele

In der Welt der Sportwetten gibt es einige Begriffe, die ein leicht fortgeschrittenes Wissen erfordern, dann aber leicht z verstehen sind. Oft stellen diese Begriffe eine Wettart dar. So ist dies auch bei Draw No Bet. Die Draw No Bet bezeichnet nämlich eine bestimmte Wettart. Alternativ kann die Art zu wetten auch als Asian Handicap 0 bezeichnet werden. Dies klingt schon etwas vertrauter, was aber zum größten Teil daran liegen dürfte, dass Asian Handicap Wetten ein recht weit verbreiteter begriff bei den Buchmachern sind. Asian Handicap 0 stellt auch hier noch immer eine Sonderform dar.

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Dies ist eine Draw No Bet

question-mark-463497_640Bei einer Draw No Bet wird eine 3 Wege Wette gespielt (1 x 2), die bekanntlich abfragt ob Mannschaft 1 oder Mannschaft 2 gewinnt, oder ob am Ende ein Unentschieden vorliegt. Beispielsweise bei Fußballwetten ist dies die mit Abstand beliebteste Wettart bei der Masse an Hobbyspielern. Was einem das Ergebnis gerne verhageln kann ist das Unentschieden. Dieses wird bei einer Draw No Bet ausgeschlossen. Man bekommt beim Sieg der eigenen Mannschaft einen Gewinn ausbezahlt, beim Sieg der Gegner verliert man seinen Einsatz. Bei einem Unentschieden, wo man bei einer normalen 3 Wege Wette ebenfalls einen Verlust hinnehmen müsste, werden die Einsätze zurückerstattet. Damit hat man etwas mehr Unsicherheit bei seinem Tipp. Wenn man also zurecht auf die klar stärkere Mannschaft getippt hatte, diese aber einfach kein Tor schießt, dann bekommt man immerhin noch den Einsatz erstattet. Bei einem Sieg der Gegner erst, also dann wenn der eigene Tipp jeglicher Realität entbehrte, muss man einen wirklichen Verlust hinnehmen. Bei einer Draw No Bet sind dementsprechend die Quoten etwas schlechter. Denn immerhin ist auch die Gefahr zu verlieren deutlich gemindert.

 
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Wo findet man die Draw No Bet bei den Buchmachern?

Eine Draw No Bet wird bei wirklich allen Buchmachern unter „weitere Wettmöglichkeiten zu dieser Partie“ angeboten. Es gibt auch keine oder zumindest kaum Buchmacher, die eine solche oder wenigstens eine ähnliche Wette nicht anbieten. Die Draw No Bet gehört in der Welt der Sportwetten zur Grundausstattung eines ernstzunehmenden Buchmachers.

Nach der Bezeichnung Draw No Bet muss man allerdings nicht überall suchen. Der englische begriff ist in den deutschen Portalen der Buchmacher teils schrecklich übersetzt. Dies gilt sogar bei den Topp Buchmachern, die Bestnoten erhalten. draw no bet

Gräbt man etwas tiefer, dann erscheint der mutmaßliche Übersetzungsfehler aber durchaus nachvollziehbar. Draw No Bet liest sich für deutsche nämlich wie ein Begriff, wie Asian Handicap immerhin auch einer ist obwohl er aus mehreren Wörtern besteht, und ist in der Welt der Sportwetten zum Teil sicherlich auch zu einem geworden, bedeutet aber nichts Anderes, als die im deutschen etwas sperrig erscheinende Übersetzung. „Draw“ steht im Englischen für unentschieden. „No Bet“ heißt „keine Wette“. Somit steht Draw No Bet für Unentschieden keine Wette. Und da liest sich „Wette ungültig“ in Deutschland doch wesentlich besser.

Draw No Bet als Werkzeug zur Risikominimierung

Meiner Ansicht nach stellt Draw No Bet ein Werkzeug für Spieler dar um das Risiko eines Verlustes deutlich zu reduzieren, welches viel zu selten Anwendung findet. Denn immerhin kann man eher kritische Tipps mit Draw No Bet erheblich absichern, gegen einen Verlust des gesamten Einsatzes.

Und hierbei büßt man weitaus weniger an Quote ein, als es bei Alternativen Möglichkeiten zur Absicherung der Fall wäre. Eine solche Alternative wäre beispielsweise ein Tipp, der sowohl den Sieg der eigenen Mannschaft, als auch das Unentschieden als gewinn wertet. Auch diese Tipps werden von praktisch jedem Buchmacher angeboten. Hier wird meist mit der Bezeichnung „Doppelte Chance“ geworben. Denn im Endeffekt bietet diese Art der Wette ja auch eine doppelte Chance zu gewinnen. Allerdings halbiert dies der Logik nach auch die Quote. In der Realität sind die Quoten oft noch geringer als halb so hoch. Wer aber einen Tipp gegen einen Verlust durch unentschieden absichern will, eigentlich aber schon an den Sieg der eigenen Mannschaft glaubt, der macht, sollte er recht behalten, in diesem Fall ein Verlustgeschäft im direkten Vergleich mit der Draw No Bet. In der Praxis bietet ein Tipp, den man oben als Bildbeispiel sieht nämlich nur noch eine Quote von 1.25 auf Frankfurt und 1.90 auf Nürnberg, wenn man jeweils noch ein Unentschieden in die Liste der Möglichkeiten aufnimmt. Die Absicherung gegen einen Verlust durch Unentschieden ist hierbei aber nur die Selbe. Lediglich Gewinn bekommt man bei einer Draw No Bet keinen ausbezahlt, wenn die Partie in einem Unentschieden endet. Weshalb sollte man auch? Immerhin nimmt man ja an, dass die eigene Mannschaft gewinnt, oder?

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Ich kann an dieser Stelle also festhalten, dass sich Draw No Bet im Risikomanagement zur Verlustvermeidung mit der doppelten Chance durchaus messen kann. Lediglich die Maximierung der Gewinnwahrscheinlichkeit mit allen Mitteln lässt sich durch doppelte Chance Wetten besser erreichen, geht dann aber deutlicher zulasten der Quote des eigentlich vermuteten Ergebnisses. Ich persönlich würde daher immer eher zur Draw No Bet raten, sofern diese beiden Wettarten zur Diskussion stehen.

Praktische Anwendungsbeispiele der Draw No Bet und ihre Nachteile

Die Draw No Bet lässt sich sowohl bei Favoriten Tipps als auch bei Außenseiter Tipps gut anwenden und bietet dabei ähnliche Vor- und Nachteile.

Wendet man die Draw No Bet auf einen Außenseiter Tipp an, dann dürfte in der Regel noch einiges der guten Quote bleiben, die meist der Hauptgrund für solch einen Tipp sein dürfte. Schaft der Außenseiter das Wunder nur fast und kämpft sich zu einem Unentschieden, dann hat man deshalb immerhin nichts verloren und der große ärger, dass es ja sehr knapp war, bleibt vielleicht eher aus. Allerdings heißen Außenseiter ja nicht um sonst Außenseiter. Sehr viel wahrscheinlicher ist ein Sieg des Gegners als Grund, weshalb man die Wette verloren hat. Ob man dennoch eine schlechtere Quote akzeptiert und die Draw No Bet wählt sollte man im Einzelfall jedes Mal neu für sich entscheiden.

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Nur unwesentlich anders verhält es sich bei einer Wette auf den klaren Favoriten. Hier wettet man ohnehin schon auf den Favoriten. Einerseits kommt es zwar häufiger vor, dass ein Tor einfach nicht gelingen will oder der Gegner durch einen Leichtsinnsfehler den Ausgleich schafft und ein Draw No Bet könnte hier den Einsatz absichern, andererseits sind die Quoten bei solchen Wetten ohenhin schon eher klein und man hat im Einzelfall zu entscheiden, ob man das Risiko nicht doch lieber trägt, statt die Quote noch weiter zu schmälern.

Mein Fazit zu Draw No Bet

Die Draw No Bet macht ihrem Namen, den man hierzulande oft in Übersetzung vorfindet, alle Ehre. Das Unentschieden wurde als Ergebnis eliminiert. Das ist ein geschicktes Werkzeug zum Risikomanagement. Weitaus besser oft, als es die Alternativen sind. Allerdings bringt Draw No Bet auch Nachteile mit sich. Diese sind, gemessen an der Alternative einer Doppelte Chance Wette beispielsweise, aber recht gut tragbar und beeinflussen die Quote so minimal, wie es eben möglich ist, will man den Verlust vermeiden. Abstriche sind natürlich dennoch zu machen. Daher macht Draw No Bet zwar sicherlich oft, aber ebenso sicher nicht immer Sinn.

Mein Ratschlag an die Gemeinschaft der Wettfreunde ist eher jener, dass man Draw No Bet auf jeden Fall als gute Möglichkeit in seinem Playbook stehen haben sollte. Denn ein gutes Risikomanagement ist das A und O, will man auf lange Sicht Gewinne einspielen, bei den Online Buchmachern und mit Sportwetten.

 
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