Die wichtigsten Regeln im Fußball – Hilfe für die exakte Wette

Jeder Sport, soviel dürfte klar sein, unterliegt gewissen Regeln, welche den Wettkampf fair und ausgewogen gestalten sollen. Dies gilt natürlich auch für den Topp Sport der Deutschen, den Fußball. Die wichtigsten Regeln im Fußball werden im Folgenden noch einmal zusammengestellt. Der Fokus liegt dabei auf die Regeln, die wichtig für jene sind, die eine möglichst genaue Fußballwette abgeben wollen. Daher werde ich zu jedem Punkt auch kurz darauf eingehen, wie man diesen für Sportwetten auf den Fußball berücksichtigen kann oder sollte.
Der Ball ist rund und muss...

Der Ball ist rund und muss...

Der Ball ist rund, muss ins Eckige und das Spiel dauert 90 Minuten

So oder so ähnlich würden Pragmatiker den Fußball jederzeit erklären. Was offensichtlich wirkt, denn sogar die Dauer eines Fußballspiels kennt sicherlich auch jeder Nicht-Fan hierzulande, birgt allerdings schon eine kleine Besonderheit im Bereich der Sportwetten. Daher findet dieses Grundsätzliche hier tatsächlich eine Erwähnung. Allgemein ist bekannt, dass nicht jedes Spiel 90 Minuten dauert. Auf Ligaspiele trifft dies zwar zu, internationale Wettbewerbe oder KO- Turniere (die Mannschaft die verliert scheidet aus dem Turnier aus), zu denen auch die Europameisterschaft gehört, bedienen sich allerdings in der Regel einer Verlängerung von 30 Minuten, wenn das Spiel zuvor nicht entschieden werden konnte. Während die 90 Minuten reguläre Spielzeit in zwei Hälften von je 45 Minuten unterteilt ist wird die Verlängerung ebenfalls halbiert. Konnte das Spiel innerhalb der Verlängerung noch immer von keiner Mannschaft gewonnen werden, dann kann es noch zum Elfmeterschießen kommen. Dies alles wird in der Regel wohl bekannt sein. Für Neulinge im Bereich der Sportwetten liegt hier aber eine Falle verborgen. Wenn eine Ergebniswette, oder einfach ein Tipp auf den Sieger, abgefragt wird, dann bezieht sich die Wette lediglich auf die reguläre Spielzeit. Also gilt die Wette als entschieden, sobald die zweite Halbzeit abgepfiffen wird. Deshalb ist es auch möglich bei Ausscheidungsturnieren ebenfalls auf ein Unentschieden zu setzen. Wer lediglich auf das Erreichen der nächsten Turnierrunde setzen will, der sollte sich eine Fußballwette suchen, die auch genau dies abfragt. Meist sind diese etwas tiefer im System der Buchmacher vergraben. Dies gilt beispielsweise für die guten Anbieter für Online Wetten Bet365, Ironbet und Bet at Home, die sich für Fußballwetten bestens eignen.

Foulspiel

Ebenfalls nicht unerheblich für eine Fußballwette mit Gewinn sind die Fouls. Ein Foul, also im Grunde einen Regelverstoß, begeht ein Spieler dann, wenn er einen anderen zu hart angeht. Dies kann ein Treten Richtung Bein statt Ball sein, ein Ziehen und Zerren am Trikot, welches den Gegner nicht zwangsläufig zu Fall bringen muss um ein Foul zu sein, oder ein einfaches Handspiel, welches natürlich dem Fußball schon dem Namen nach nicht entspricht. Im Fußball ist der Schiedsrichter Gesetz. Er allein entscheidet darüber wie ein Vergehen geahndet wird. Das Repertoire reicht von Gelber und Roter Karte über den Freistoß bis hin zur Entscheidung ein Spiel weiter laufen zu lassen und nichts zu unternehmen, weil die gefoulte Mannschaft gerade im Vorteil ist. kick-off-879382_640 Aus Sicht der Sportwetten ist das Foul nicht nur deshalb interessant, weil manche Spezialwetten dies abfragen könnten. Auch deshalb, weil aus Fouls gefährliche Torchancen entstehen können, die gefährlichste Chance ist sicherlich der Elfmeter, sind diese zu beachten. Sportwetter schauen sich dabei am nesten an, welche Spieler der Mannschaften bekannt dafür sind etwas zu rabiat an die Sache heranzugehen. Hat ein Spieler in den letzten Spielen schon einige Freistöße oder gar einen Elfmeter verursacht, dann kann dies durchaus bedeuten, dass dieser sich derzeit nicht richtig im Griff hat und den Gegnern, neben blauen Flecken, auch weiterhin Torchancen überlässt.
Cristiano Ronaldo - Freistoß

Typische Freistoß Situation

Freistoß und Elfmeter

Am häufigsten wird man als Zuschauer einen Freistoß sehen. Der Ball wird der gefoulten Mannschaft übergeben. Diese darf dann, etwa vom Ort des Vergehens aus, den Ball neu anstoßen. Die Gegner müssen dabei einen gewissen Abstand vom Ball halten, bis dieser wieder im Spiel ist. Je näher ein Freistoß am Tor des Gegners ausgeführt wird, desto besser ist dies natürlich für ein Tor geeignet. Trifft also eine Mannschaft mit rabiatem Verteidiger auf eine, deren Spieler in letzter Zeit sehr viele Freistöße verwandeln konnten, dann ist dies, sofern man es in eine Wette umgesetzt hat, schon recht wertvolles Insiderwissen.
Das größere Rechteck vor dem Tor: Strafraum. Auch zu sehen: Der Halbkreis, der als Abstand für den 11 Meter eingehalten werden muss.

Das größere Rechteck vor dem Tor: Strafraum. Auch zu sehen: Der Halbkreis, der als Abstand für den 11 Meter eingehalten werden muss.

Der Elfmeter ist eine verschärfte Form des Freistoßes. Den bekommt man nur dann zugesprochen, wenn das Foul im Strafraum, also unmittelbar vor dem Tor des Gegners, im entsprechend aufgezeichneten Viereck, stattgefunden hat. Dabei darf kein Spieler zwischen dem Schützen und dem Tor stehen, abgesehen vom Torwart. Der Elfmeter heißt übrigens nicht Elfmeter, weil er exakt 11 Meter vom Torentfernt ist. Lediglich beinahe 11 Meter sind es. Wie viele Regeln im Fußball kommt auch diese ursprünglich aus dem Englischen. Dort wird nicht das metrische System verwendet, weshalb es zu unrunden Größen in Deutschland kommt.

Die Schwalbe – Weder ein Vogel noch Teil der Regeln im Fußball

Eine Regel im Fußball ist die Schwalbe nicht. Dennoch ist auch sie zu beachten und ebenfalls zur Rubrik „Foul“ zu rechnen. Hier lässt sich ein Spieler absichtlich bei einer leichten, oder teilweise auch keiner, Berührung fallen und hofft, dass der Schiedsrichter nicht erkennen konnte, dass es sich hier lediglich um eine schauspielerische Leistung handelte. Auch das haben manche Spieler sehr gut im Griff, während andere eher auf dem Niveau einer Soap den Fall spielen. Entsprechende Statistiken, etwa dann, wenn aggressive Verteidigung auf bestens schauspielenden Angreifer trifft, sind ebenfalls geschickt, möchte man bei Sportwetten einen Geheimtipp landen.

Regeln im Fußball - Wenn der Ball den Platz verlässt

Auch die besten Spieler werden irgendwann einmal einen Schuss vom Spielfeld landen. Verlässt ein Ball das Spielfeld, dann sind natürlich auch hierfür spezielle Regeln im Fußball vorgesehen. Abhängig davon, wo der Ball die Feldbegrenzung verlässt und wer ihn zuletzt spielte kommen die folgenden Regeln im Fußball zum Einsatz:

Einwurf:

Hier entscheidet allein wer den Ball zuletzt berührt hat, bevor der Ball den Platz verlässt. Die Mannschaft, die ihn nicht berührt hatte bekommt den Einwurf zugesprochen. Dabei darf ein Spieler den Ball beidhändig über Kopf vom Spielfeldrand aus einwerfen. Fußballwetter sollten hier Statistiken suchen, die belegen, dass eine Mannschaft besonders viele Eckbälle „herausholt“. Dies kann den Ballbesitz sichern und eine neue Ordnung in hektische Phasen bringen. Gute Spieler beherrschen es den Ball in aussichtsloser Lage, beispielsweise, wenn er vom Gegner umkreist ist, so zu spielen, dass der Ball von dessen Beinen abprallt und ins Aus rollt. Dies ist oft die einzige Rettung des Ballbesitzes.

Eckstoß:

Berührt ein Spieler den Ball zuletzt, bevor er das Spielfeld an der eigenen Torauslinie (auf der das Tor steht) verlässt, dann darf ein Spieler der Gegner den Ball vom nächstgelegenen Spielfeldeck wieder ins Spiel schießen. Dies sind sehr gefährliche Torchancen. Auch hier gilt es als probates Mittel den Ball in letzter Not absichtlich vom Gegner abprallen zu lassen. Da es die Ecke auch dann gibt, wenn der Torwart den Ball nur noch abfälschen konnte, statt ihn sicher zu halten, gilt bei Sportwetten auch die Statistik über die Sicherheit des Torwarts sehr. Treten allerdings die Angreifer den Ball ins Toraus, etwa dann, wenn ein Torschuss vorbeigeht, dann besagen die Regeln im Fußball, dass der Torwart den Ball wieder ins Spiel bringen darf.

Abseits und die Abseitsfalle – die wohl unklarste der Regeln im Fußball

Auch wenn der Begriff Abseits und, damit in Verbindung stehend, auch die Abseitsfalle ebenso von jedem schon einmal gehört wurde, so ist dies doch die unbekannteste der wichtigsten Regeln im Fußball. Viele die nur zur WM und ähnlichen Turnieren zusehen werden hier an die Grenzen ihres Wissens um die Regeln im Fußball kommen. Dabei ist diese Regel recht einfach. Will ein Spieler einen Ball vom eigenen Mitspieler annehmen, dann muss er darauf achten, dass zwischen ihm und der gegnerischen Torauslinie noch ein Gegner steht. Sonst wird der Ball als Abseits abgepfiffen. Daher leitet sich auch der Name ab. Der Spieler stand zu weit abseits von allen anderen. Das Interessante daran: Der Zeitpunkt, der zählt, ist der, zu dem der Ball nach vorne gepasst wird. Bei einem weiten Schuss von hinten nach vorne darf der Spieler, der den Ball möglichst nah am Tor des Gegners in Empfang nehmen möchte, also loslaufen sobald dieser geschossen wurde. Ein Abseits ist hier nicht mehr zu befürchten.
Die Spielsituationen sind auch in Livewetten ersichtlich. (Bildbeispiel: Exclusive Bet)

Die Spielsituationen sind auch in Livewetten ersichtlich. (Bildbeispiel: Exclusive Bet)

Die Abseitsfalle ist eine Taktik, mit der man den Gegner auf Basis dieser Regel zu überraschen versucht. Man lässt den Gegner möglichst lang im Glauben, er stünde nicht im Abseits, läuft im richtigen Moment einige Schritte weiter, und wenn der Gegner den Ball annimmt, dann ist dies ein Abseits. Dies ist für Sportwetter sehr interessant. Denn es gibt Mannschaften, die können diese Abseitsfalle besser generieren, als andere. Dadurch können im Verlaufe eines Spiels etliche Torchancen entschärft werden.

Regeln im Fußball und Online Wetten – Den Schiedsrichter nicht unterschätzen

Bei all den Regeln im Fußball gilt es jedoch bei entsprechenden Online Wetten einen bestimmten Faktor nicht zu unterschätzen. Gewiefte Sportwetter haben immer auch ein Auge auf den Unparteiischen. Ist dieser dafür bekannt kaum zu pfeifen oder schlicht jedes zweite Foul nicht zu erkennen, dann sind die entsprechenden Statistiken zu den Mannschaften plötzlich nahezu außer Kraft gesetzt oder umgekehrt gültig. Denn wenn hartes Vorgehen nicht gepfiffen wird, dann kann es plötzlich zum Vorteil für die Mannschaft gereichen, die sonst bestraft werden würde. Sicherlich ist der Schiedsrichter ein Faktor, den auch erfahrenere Sportwetter oft nicht beachten. Bei all den festen Regeln im Fußball hat er alleine nämlich die Macht. Eine einmal getroffene Fehlentscheidung wird später nicht revidiert. Dies ist bei anderen Sportarten anders. In der Formel 1 beispielsweise werden Unfälle regelmäßig erst nach dem Rennen untersucht. Der Fußball wehrt sich gegen solche Systeme. Denn man möchte gerne ein sofortiges Ergebnis nach dem Spiel, welches dann endgültig. ist.