Die Fußball EM 2016 – Diese Spieler können für Deutschland gefährlich werden: Peter Pekarík

Der wahrscheinlichste Gegner der deutschen Nationalelf im Achtelfinale der EM 2016 in Frankreich heißt Slowakei. Wahrscheinlich und dennoch nicht sicher. Einer von zwei Spielern im Kader der Slowakei, denen dennoch schon deshalb Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, weil sie auch in der deutschen Bundesliga spielen, ist Peter Pekarík. Was der Abwehrspieler im slowakischen Team leisten kann, wie seine bisherige Karriere verlief und was es sonst wissenswertes zum Spieler Peter Pekarík gibt ist im Folgenden übersichtlich zusammengefasst.

Peter Pekarík – Seine Erfolge und Werdegang in nationalen Ligen

Bild: Wikipedia

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Die Anfänge der ernsthaften Profi Karriere von Pekarík sind in der Heimat des Spielers, in der Slowakei, zu suchen. Dort konnte er 2004 für den KF ZTS Dubnicia erstmals in der dortigen ersten Liga spielen.

Dort gelang es dem Verein einen guten vierten Platz zu erkämpfen und Pekarík selbst viel durch recht gute Leistungen auf. So kam es, dass der MSK Zilina ihn abwarb. Ein Verein, der hierzulande wohl kaum bekannt sein dürfte, in den „Zweitausender“ Jahren aber etwas wie der FC Bayern München der Slowakei war, der alles dominierte. 2007 gelang so auch Pekarík der Sieg in der slowakischen Liga und internationale Vereine wurden auf den Spieler aufmerksam.

Darunter auch der VFL Wolfsburg, der Peter Pekarík nach Deutschland holte. Zwar konnte er dort in der Saison 08/09 quasi aus dem Stand deutscher Meister werden, mit Wolfsburg, kam aber schon in dieser eher erfolgreichen Zeit am Ende kaum noch zum Einsatz. Drastisch ausgedrückt sank sein Stern kontinuierlich, ab der ersten Minute in der Bundesliga.

Mit verschiedenen Trainerwechseln wurde er danach immer wieder zum Stammspieler, verlor diese Position aber auch schnell wieder. Zuletzt wurde er dann an den türkischen Erstliga- Klub Kayserispor verliehen, wo er in der Saison 2011/2012 eher unauffällig spielte. Ab der Saison 2012 nahm das Recycling bei Wolfsburg sein Ende und er wechselte in die zweite Bundesliga zu Hertha BSC Berlin. Dort gelang immerhin ein Sieg in der Liga und der Aufstieg zurück in die erste Klasse des deutschen Fußballs. Bei Hetha steht er kurz vor seinem hundertsten Ligaspiel. So oft wurde er in Deutschland zuvor nie eingesetzt.

Der derzeitige Arbeitsplatz des Peter Pekarík in Berlin

Der derzeitige Arbeitsplatz des Peter Pekarík in Berlin

Peter Pekarík – Internationale Erfolge

Im internationalen Vereinsfußball konnte Pekarík, angesichts der eher durchwachsenen Geschichte auch kaum verwunderlich, bislang keinerlei Trophäen erspielen.

Seit 2006 steht Peter Pekarík auch für seine Nationalelf auf dem Feld und gehörte eigentlich meist zum Aufgebot. Nun, zur EM in Frankreich stand er bei den beachtlichen Erfolgen gegen Russland und ein starkes Wales ebenfalls in der Stammelf.

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Warum kann Peter Pekarík für Deutschland gefährlich werden?

Sicher ist Peter Pekarík kein Ausnahmespieler. Doch er war lange genug in Deutschland am Spielen dass er vermutlich einen noch besseren Einblick in deutsche Spielweise haben dürfte, als manch anderer in der slowakischen Elf. Die Medien sind sich größtenteils einig und schreiben Sätze wie „an einem guten Tag könnte die Slowakei jede Mannschaft schlagen“, sehen aber einen Achtelfinaleinzug schon als überraschenden Erfolg an. Beflügelt dadurch und in Kombination mit dem Wissen des Peter Pekarík könnte auch Deutschland tragisch zu „jeder Mannschaft“ werden.

Peter Pekarík Privat

Privat gilt Peter Pekarík als sehr bodenständig. Der am 30. Oktober 86 geborene „Sicherheitschef der Hertha“, wie er gerne genannt wird, lebt mit seiner Frau glücklich verheiratet zusammen. In Interviews wird immer wieder deutlich: Glücksspiel, schnelle Autos oder Laster anderer Art sagen ihm überhaupt nicht zu. Ebenso wenig wie der Rummel der Medien.

Fazit und Expertenmeinungen zu Pekarík

Fußballerisch wird Peter Pekarík zwar derzeit von den Experten insgesamt eher dem Mittelmaß zugeschrieben, für die EM machen sie aber alle eine Ausnahme. Kaum einer zeigt sich nicht überrascht von der Einsatzfreude und Stärke der Slowaken, zu denen eindeutig auch Peter Pekarík gehört. Dieser musste gegen England sogar einen Nasenbeinbruch wegstecken.

Ich persönlich denke tatsächlich: Das Achtelfinale könnte das Ende der Slowakei sein. Egal, ob gegen Deutschland oder einen anderen Gegner. Dennoch könnte Peter Pekarík, der ein wenig auch unterbewertet erscheint, die große Bühne nutzen und seinen Marktwert erheblich steigern, kann er gegen Deutschland gut verteidigen.

 
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