Vorgestellt: Dr. Bastian Scholz – Neuer Policy Advisor beim Sportwetten Verband (DSWV)

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.09.2018

Wie der Deutsche Sportwetten Verband (DSWV) in einer Pressemitteilung bekannt gab verstärkt der 30 Jährige Dr. Bastian Scholz schon seit April den Verband in der neu geschaffenen Stelle als Policy Advisor. Worin nun seine Aufgaben bestehen, was es zur Person zu berichten gibt und mehr zur Personalie Scholz ist im Folgenden zu lesen.

Vorgestellt: Dr. Bastian Scholz – Der neue DSWV Policy Advisor

Der promovierte Politikwissenschaftler Dr. Bastian Scholz war bereits mehrere Jahre in der Politik tätig. Damals war er für den Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ausschuss für Verkehr Bau und Stadtentwicklung tätig. Diese Tätigkeit, in der er viel wichtige praktische Erfahrung für seine jetzt neue Aufgabe in der Politik sammeln konnte, übte Dr. Bastian Scholz von November 2009 bis Dezember 2012 aus.

Zuvor absolvierte er verschiedene Akademische Ausbildungen. Noch bevor er an der technischen Universität Chemnitz 2013 bis 2015 Politikwissenschaften studierte und seinen Dr. phil. erwarb studierte er an der freien Universität Berlin von 2007 bis 2010 Rechtswissenschaften mit dem Zusatzstudium öffentliches Recht. Sicher kann er auch hiervon heute profitieren, im juristisch umkämpften Markt für Sportwetten.

Zuletzt lehrte Dr. Bastian Scholz an der Universität Nürnberg. Der DSWV kann sich freuen, solch  einen fähigen Mann für diese Stelle gewonnen zu haben.

Interessenvertretung bis hin zur europäischen Ebene: Die Aufgabe des Dr. Bastian Scholz

Interessenvertretung bis hin zur europäischen Ebene: Die Aufgabe des Dr. Bastian Scholz

Aufgaben als DSWV Policy Advisor – Dies sind die neuen Aufgaben des Dr. Bastian Scholz

Als Policy Advisor hat Dr. Bastian Scholz zukünftig die Aufgabe die politischen Aktivitäten des DSWV zu steuern. Dies betrifft sowohl Länder als auch Bundesebene. Sogar im europäischen Raum trägt er die Verantwortung. Schwerpunkt seiner Verantwortung liegt natürlich dabei die Aktivitäten des Verbandes planerisch zu unterstützen und zu steuern, bei Bedarf aber auch selbst aktiv an der Ausführung teilzunehmen. Hierbei kommen ihm seine Studiengänge und auch die Erfahrung im politischen Umfeld als Wissenschaftlicher Mitarbeiter sicher sehr zugute.

Hier wird an Entscheidungen gearbeitet. Zuvor versucht Scholz aber zu helfen die richtigen zu treffen.

Hier wird an Entscheidungen gearbeitet. Zuvor versucht Scholz aber zu helfen die richtigen zu treffen.

Beispielsweise wird Lobbyarbeit geleistet, die wichtig ist um die Sportwetten weiter aus der Illegalität zu holen und von ihrem schlechten Ruf zu befreien. Politisches Geschick ist auch bei Verhandlungen gefragt, die einen guten Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Buchmacher, beispielsweise was die angebotenen Wetten und deren Regulierung angeht, und den Erfordernissen der Politik zu finden. Letztere sind beispielsweise Themen wie Jugendschutz und Schutz vor Spielsucht. Hierbei gilt es nicht nur mit der Politik zu verhandeln um Auflagen möglichst gering zu halten. Auch um die technische Umsetzbarkeit der Anforderungen und die Ausarbeitung von entsprechenden Richtlinien in Zusammenarbeit mit der Politik wird es immer wieder gehen. Im direkten Vorfeld des Neustarts der Sportwetten Lizenzen in Deutschland dürfte da einige Arbeit auf Dr. Bastian Scholz zukommen.

Weshalb wurde die Stelle des Policy Advisor für Dr. Bastian Scholz geschaffen?

Offiziell äußert der DSWV sich nicht dazu, weshalb diese Stelle geschaffen wurde. Gerade mit Hinblick auf den politischen Wandel in Bezug auf Sportwetten im Internet lässt sich dies aber dennoch recht leicht erklären. Einerseits braucht der DSWV mehr denn je eine Verbindung zur Politik und eine Stelle, an der politische Aktivitäten geplant werden. Denn mit der Legalisierung von Sportwetten hat auch der Verband wesentlich mehr Spielraum in seinen Aktivitäten. Immerhin steht man nicht mehr in der Situation etwas zu vertreten, was ohnehin nicht erlaubt ist. Ein offener Dialog mit der Politik fällt daher durchaus leichter und muss auch öfter angegangen werden.

In Verbindung damit muss sicher auch eine Stelle der kurzen Entscheidungswege geschaffen werden. Und diese Vorgabe erfüllt die Position des Policy Advisor im DSWV bestens. Während Dr. Bastian Scholz ein eigenes Team zur Unterstützung hat muss er selbst nur direkt dem Hauptgeschäftsführer Luca Andric, oder später gegebenenfalls dessen Nachfolger, berichten. Dieser direkte Draht zur Spitze des Verbandes kann Entscheidungswege sinnvoll verkürzte und ermöglicht schnelle Reaktionen auf politische Gegebenheiten in direkter Abstimmung mit der Führung des DSWV.

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Welchen Nutzen hat Dr. Bastian Scholz für die Kunden der Online Buchmacher?

Einen indirekten Nutzen können auch Freunde von Sportwetten für sich ableiten. Selbst dann, wenn ihr einziges Interesse darin besteht einfach eine Fußballwette zu platzieren, von Zeit zu Zeit. Denn der DSWV kämpft in Person von Dr. Bastian Scholz nicht nur für die Interessen der Buchmacher. Zwar ist Regulierung von Seiten der Politik nicht immer eine Katastrophe, teilweise sogar recht hilfreich und nötig, dennoch bietet der DSWV mit seiner politischen Arbeit ein wichtiges Gegengewicht zu den Interessen der Wettgegner. Beispielsweise wäre es ohne wichtige politische Aktivität überhaupt nie zu einer Legalisierung der Sportwetten gekommen. Und diese kann jedem Spieler nur recht sein. Ebenfalls wird der DSWV sicherlich einen großen Beitrag dazu leisten, dass das Wettangebot in Deutschland dem im internationalen Raum nicht irgendwann durch staatliche Regulierung weit hinterherhinkt. Ein kommendes Schlachtfeld für Dr. Bastian Scholz könnte in diesem Zusammenhang die Thematik der Live Wetten werden. Gegnern von Online Wetten sind diese mit der größte Dorn im Auge. Die Buchmacher sehen darin hingegen einen der Umsatzbringer schlechthin und einen Bereich innerhalb der Sportwetten, der nach wie vor immer größere Beliebtheit erfährt. Eben diese Beliebtheit ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der DSWV zwar in erster Linie die Interessen der Buchmacher vertritt, aber auch für die Spieler äußerst wichtige Arbeit leistet. Denn keiner der Spieler, die einen Gefallen an Live Wetten finden, werden sich deren Aus wünschen.

Anhand dieses Beispiels lässt sich ein politischer Prozess auch schön beispielhaft vorzeigen. Nehmen wir an ein Livewetten Verbot, wie es bereits im deutschsprachigen Ausland teilweise existiert, steht auch hierzulande an. Durch politische Arbeit, Aufklärung der Entscheidungsträger und gemeinsame Verhandlungen mit Gegnern dieser Wetten, Politikern und Mitarbeitern aus der Abteilung des Dr. Bastian Scholz könnten dieses dann noch abwenden und stattdessen klare Richtlinien zur Regulierung ausarbeiten, sodass die Livewette unter Einhaltung bestimmter Richtlinien weiter Bestand haben dürfte. Welche Richtlinien könnten dies sein? Nur ein Gedankenspiel: Gegner dieser Wettart führen eine Ähnlichkeit in Sachen Suchtgefährdung zu Automatenspielen in Spielotheken an. Hier ist die Regelung dahingehend, dass die Geräte ihren Spielern eine stündliche Zwangspause von einigen Minuten verordnen. Als „cooldown Phase“. Eine solche Regelung, bezogen auf einen Spieler Account beim Buchmacher, könnte auch bei Livewetten als Kompromiss erarbeitet werden. Buchmacher und Spieler dürfen dann an ihren Live Wetten festhalten, Gegner haben etwas mehr Schutz für gefährdete Personen. Solch ein Beispiel muss in dieser Form nie eintreffen. Dennoch zeigt es bestens auf, weshalb die Arbeit des DSWV und vor allem der neu geschaffene Posten des Dr. Bastian Scholz, im politischen Klima dieser Tage ungemein wichtig ist um ein ausgeglichenes Verhältnis bei der Vertretung politischer Interessen zu gewährleisten.

Ist Lobbyarbeit nicht schlecht?

Im Grunde handelt es sich also, ganz profan ausgedrückt, um wichtige Lobbyarbeit für Sportwetten und Anbieter. Und hier ist ein Wort enthalten, welches manchen mit den Ohren schlackern und misstrauisch schauen lassen wird. Lobbyarbeit! Da ist dieses Wort. Meist fällt es im negativen Zusammenhang, wenn es darum geht, dass den Politikern von Industrie und Geschäftswelt eingeflüstert wird, was sie zu tun haben. Und oft mit einem schlimmen Ende für den Bürger. Auch die Taba Lobby hat nicht den besten Ruf. Tatsächlich handelt es sich aber um nichts Anderes als Interessenverbände, wie der DSWV selbst einer ist. Und diese sind nicht immer negativ zu bewerten. Jeder Lobby steht eine andere gegenüber. Tabak Lobby und Anti Raucher Lobby beispielsweise. Und gerade dieses Beispiel, in dem sich langsam aber sicher die Tabak Gegner durchsetzen, seit Jahren und Schritt für Schritt, zeigt auf, dass Lobbyisten nicht immer Böses im Schilde führen. Vor allem haben stets beide Seiten einer Streitigkeit im politischen Raum eine Lobby. Der negative Klang des Begriffs liegt eher darin, dass in den Medien meist nur die unrühmlichen Ergebnisse thematisiert werden.

Einer der bekanntesten und für viele als solcher vielleicht auch unerkanntesten Lobbyisten unserer Zeit ist Ex Kanzler Schröder.

Einer der bekanntesten und für viele als solcher vielleicht auch unerkanntesten Lobbyisten unserer Zeit ist Ex Kanzler Schröder.

Fazit zu Dr. Bastian Scholz als Policy Advisor beim DSWV

In Dr. Bastian Scholz hat der DSWV wohl einen bestens qualifizierten Mann für den Job ergattern können, der vor allem eine gute Mischung aus theoretischer Bildung und praktischer Erfahrung mitbringt. Sicher ebenfalls wichtig ist das vergleichsweise junge Alter des Dr. Scholz. Damit ist er nämlich bestens geeignet auch zu verstehen, um was es in diesem „Neuland“ Internet wirklich geht und kann politischen Gegnern eventuell auch mit Aufklärung schon einiges entgegensetzen oder Entscheidern recht gut verdeutlichen wie Lösungen aussehen können ohne eine ganze Branche in Bedrängnis zu bringen.

Die eigens neu geschaffene Stelle war im Grunde lange überfällig. Es braucht heute in solchen Bereichen dringend einen Menschen der als Bindeglied zwischen Politik und Verbandsleitung fungiert, ohne dass Erkenntnisse, Probleme oder Vorschläge erst einen aufwändigen Weg durch die Führungsränge innerhalb eines Verbandes nehmen müssen. Die Stelle des Policy Advisors stellt eine längst überfällige Abkürzung für Probleme und Lösungen dar, auf ihren Wegen zwischen Politik und Verband. Es ist gut, dass der DSWV dies erkannt und reagiert hat. So darf man davon ausgehen, dass die Branche auch in Zukunft bestens vertreten wird und nicht durch Missmanagement auf Verbandsebene in die Gefahr einer Schieflage gelangen kann. Mein Urteil: Daumen hoch für den DSWV und weiter so.

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