Die großen Gründer: Der Erfinder von SportingBet – Mark Blandford

SportingBet wurde von Mark Blandford gegründet und ist noch heute eine der großen Online Glücksspielseiten im Internet. Längst wird deutlich mehr geboten als die Namengebenden Sportwetten. So finden gerade deutsche Spieler zum Beispiel neuerdings ein echtes Highlight in den wohlbekannten Automatenspielen von Merkur. Der Fokus liegt, wie der Name schon verrät, allerdings noch immer auf Sportwetten.

Der bereits 1998 gegründete Online Buchmacher gehörte zu den Vorreitern des Online Sportwetten Angebots, welches wir heute kennen. Mittlerweile gehört es zur Unternehmensgruppe der GVC Holdings, der auch der wohlbekannte Buchmacher William Hill angehört operiert aber noch immer unter eigenständigem Markennamen.

Im Folgenden finden sich die wichtigsten Daten zu Mark Blandford, dem Unternehmensgründer, seiner Gründergeschichte und der Geschichte hinter SportingBet.

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Mark Blandford – Die wichtigen Daten

Der 1957 in Großbritannien geborene Mark Blandford studierte an der Fachhochschule im englischen Wolverhampton. Dort erarbeitete er sich einen Abschluss mit Spezialisierung auf internationales Marketing. Danach arbeitete er in verschiedensten Bereichen. Mit dabei waren beispielsweise ein lokaler Radiosender und ein Unternehmen in der Lebensmittelindustrie. Erst danach wendete er sich der Glücksspiel Sparte zu.

Danach, von den frühen 80ern bis in die Mitte der 90er, war er Eigentümer einer kleinen Kette britischer Wettshops. Aus dieser Position heraus war er einer der ersten britischen traditionellen Buchmacher, die das Potential der Online Glücksspielbranche erkannten. Er ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen du wird oft als einer der Pioniere des Online Glücksspiels betrachtet.

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Mark Blandford – Die Gründung von SportingBet

Daher verkaufte er 1997 seine traditionelle Kette von Wettbüros an die Firma „Tote Bookmakers“, eine englische Kette mit Wettbüros, und brachte nur ein einziges Jahr später SportingBet von Alderney aus an den Markt. Noch ein Jahr Später, mittlerweile war es 1999, wurde die junge Firma bereits am OFEX gelistet, der englischen Stock Exchange für kleinere Firmen. So erfolgreich verlief der Start von SportingBet.

Mark Blandford und sein unternehmerischer Geist waren genau das, was die junge Firma benötigte um weiter rapide zu wachsen. Bereits 2001 wurde SportingBet an der Stock Exchange gelistet. Zwar in einer Sparte für alternative Investments, allerdings in der Liga der Großen.

Mark Blandford wurde 2002 für seine Leistungen als Unternehmer ausgezeichnet. Und bereits 2005 war seine Firma Arbeitgeber mit hunderten Arbeitsplätzen und machte mehr als 100 Million britische Pfund jährlichen Gewinn.

Mark Blandford war ein fleißiger Warenkorb- Befüller. Darin landete stets die Konkurrenz.

Mark Blandford war ein fleißiger Warenkorb- Befüller. Darin landete stets die Konkurrenz.

Mark Blandford – der fleißige Einkäufer

Eine der Kernstrategien SportingBet immer weiter wachsen zu lassen war die, dass Konkurrenten reihenweise aufgekauft wurden. Ein wenig so, wie Microsoft dies heute handhabt. Zu den gekauften Buchmachern und Glücksspielseiten gehören die folgenden nicht unbekannten Namen:

  • Betmaker
  • Sportsbook
  • Number One Betting Shop
  • Sporting Odds

Mit dieser Einkaufsstrategie konnte Mark Blandford das natürliche Wachstum von SportingBet noch einmal um ein Vielfaches beschleunigen. So war bald der Punkt erreicht, an dem SportingBet in seiner Gesamtheit der größte Glücksspielanbieter im Internet wurde.

Im Jahr 2004 kam dann auch Paradise Poker auf die Einkaufsliste von Mark Blandford. Der Anbieter von Online Poker war vor allem im US- Markt recht erfolgreich. Dennoch war der Schachzug rückblickend gesehen ein Fehler. Denn 2006 musste Paradise Poker sich vom US-Markt zurückziehen, da dort schärfer gegen Glücksspiel vorgegangen wurde. Unter anderem musste auch PartyPoker zu dieser Zeit die Kunden aus den USA einbüßen. Und jene, die dies nicht in Kauf nehmen wollten bekamen arge Schwierigkeiten mit den Behörden in der USA.

SportingBet reagierte einmal mehr richtig und stieß zu dieser Zeit alle Glücksspielmarken ab, die vor allem auf den US-Markt ausgerichtet waren. So konnte man noch Ballast abwerfen bevor das Klima in den USA die ganze Firma zum Sinken bringen hätte können.

Mark Blandford verlässt SportingBet

Im Zeitraum um 2006 und 2007 zog sich auch Mark Blandford immer weiter aus SportingBet zurück. Zunächst aus dem Tagesgeschäft. Später dann, abgesehen davon, dass er nach wie vor Eigentumsanteile an SportingBet behalten hatte, im Grunde komplett.

Er ging in den Kapitalmarkt, war dort sogar Mitgründer einer eigenen Firma (Valhalla Investments) und stellte sich über viele verschiedene Branchen auf, was die Eigentumsanteile angeht, die er hält. Finanzielle Sorgen muss sich Mark Blandford sicher keine mehr machen. Auch Burlywood Capital ist eine Firma aus dem Fi8nanzsektor, in deren Gründung Mark Blandford involviert war.

Bei seinen Investitionen beweist Mark Blandford auch heute noch das richtige Gespür. Er hatte zum Beispiel in den späteren Mobile Award Gewinner Mfuse investiert und auch in das World Sports Network, eine Sendeanstalt in den Hollywood 100, einer Rangliste für Medien.

SportingBet geht an William Hill und GVC Holdings

Im Jahr 2012 gab SportingBet bekannt, dass man ein Übernahmeangebot über 350 Millionen Pfund von William Hill und GVC Holdings angenommen hatte. Der frühere Einkäufer wurde also geschluckt. Gut möglich, dass dies der rechte Weg war, wo die unternehmerische Triebfeder Mark Blandford fehlte. Unter dem eigenen, noch immer guten, Namen operiert SportingBet noch immer.

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Hätte Mark Blandford den Verkauf an William Hill verhindert?

Die Vermutung, dass Mark Blandford als treibende Kraft hinter SportingBet fehlte hatte ich bereits geäußert. Ich persönlich gehe davon aus, dass ein Verkauf unter Seiner Leitung nur deshalb nicht zu Stande gekommen wäre, weil SportingBet wesentlich erfolgreicher gewesen wäre, hätte Blandford die Firma weiter selbst geleitet, und nicht so „günstig“ zu haben gewesen wäre. Allerdings ist auch die gegenteilige Therorie erlaubt. Mark Blandford könnte durchaus die Zeichen der Zeit gesehen haben und sich deshalb rechtzeitig aus der Firma verabschiedet haben, weil er selbst der Meinung war die besten Zeiten seien vorüber. Eine ehrliche Äußerung darf man von einem ehemaligen CEO diesbezüglich freilich nicht erwarten.

Auch heute und ohne Mark Blandford weiß SportingBet mit Neuerungen wie Merkur Spielen noch zu begeistern.

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SportingBet heute

Unter GVC Holdings hat sich SportingBet weiterentwickelt und bietet als neustes Feature beispielsweise die Merkur Automatenspiele an, die eingangs schon erwähnt wurden. Außerdem werden natürlich auch Live Wetten und Online Casino angeboten. Insgesamt kann das Angebot sich zwar sehen lassen, das ganz besondere Highlight fehlt aber. Seine einstige Spitzenposition hat SportingBet längst verloren du droht etwas im Einheitslook und -angebot der Online Buchmacher unterzugehen.

Dennoch befindet das Unternehmen sich seit der Übernahme durch PVC Holdings weiter auf Wachstumskurs und beheimatet heute über 700 Mitarbeiter die für 2,5 Millionen Kunden im Jahr 2015 verantwortlich waren. Dies liegt auch daran, dass Einheitsangebot nicht per se ein schlechtes Wort ist. Immerhin bietet SportingBet wöchentlich über 1000 Live Wetten, bis zu 20.000 Sportereignisse im kostenlosen Live Stream und über 30 Sportarten auf die gewettet werden kann. Hauptaugenmerk legt SportingBet natürlich auf Fußball. Für eine Firma, die Sportwetten in Europa anbietet und sogar noch aus dem Land der Premier League kommt wohl nicht weiter verwunderlich. Ob Mark Blandford sich diese Zahlen zum Unternehmensstart je ausgemalt hat? Ich denke nicht.

Ein Fazit zu Mark Blandford

Mark Blandford hat SportingBet sicherlich zu dem gemacht, was es war. Zeitweise eine der erfolgreichsten Anlaufstellen für Online Wetten. Dabei hatte er uns aus heutiger Sicht sicher einen großen Dienst erwiesen. Er war einer jener, die bewiesen, dass online Glücksspieleinen Markt hat, in den zu investieren sich lohnt. Sicherlich hätten sich bis heute auch andere gefunden, die diese Möglichkeit erkennen. Doch er war nun mal an vorderster Front dabei und hat dementsprechend Achtung für das verdient, was er mit in die Wege geleitet hat.

Allerdings hat das heutige SportingBet auch sicher nicht mehr ganz so viel mit dem zu tun, was Mark Blandford geschaffen hatte. Sicher ist SportingBet seit dem Kauf durch William Hill näher in die Richtung des grünen Riesen gedriftet.

Der unternehmerische Instinkt des Mark Blandford ist dabei nur zu bewundern. Denn er hat die Zeichen der Zeit wohl deutlich früher erkannt. Nicht nur in dem einen Fall der Gründung von SportingBet. Auch später hatte er den rechten Weg eingeschlagen, als er durch den ständigen Aufkauf von Konkurrenten die eigene Position sicherte und Wachstum generierte. Eine Strategie, die Unternehmen im digitalen Sektor heute noch fahren. Man sehe sich nur Microsoft an. Der Konzern kauft heute alles, was eine halbwegs brauchbare Idee zu haben scheint. Und Facebook schluckte WhatsApp.  In diesem Punkt war Mark Blandford demnach seiner Zeit ebenfalls wesentlich voraus.

Nicht, dass Einkäufe in Unternehmen damals noch nicht gängig gewesen wären, Sportwetten Anbieter aber taten dies eher selten und positionierten sich dort, wo noch Platz auf dem Markt war, der längst nicht so gesättigt war wie heute. Das Kluge daran: Man war bei SportingBet schon früh mit vielen verschiedenen Diensten und Marken aufgestellt, für jeden Geschmack. Ob nun das Online Casino oder die Wetten bevorzugt wurden oder ob die Kunden lieber ein Design oder das andere mochten. Dass sie bei SportingBet oder einer der Handelsmarken fündig wurden war stets sehr wahrscheinlich.

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