Testspiel

Das Fußball Testspiel und der Einsatz

Momentan befinden sich in Deutschland die Profifußballer allesamt im Urlaub. Die einen haben mehr, die anderen weniger freie Tage – das hängt von der Ligazugehörigkeit ab. Da im kommenden Sommer die Fußball Weltmeisterschaft in Russland auf dem Spielplan steht, haben vor allem die Akteure in der 1. und 2. Bundesliga weniger Zeit für die Wintervorbereitungen. Dennoch, es wird eine ganze Menge interessanter Testspiele geben. Ob nun 1. FC Union Berlin gegen Wehen Wiesbaden, FC St. Pauli gegen den VfL Wolfsburg oder Borussia Dortmund gegen Fortuna Düsseldorf: Spannung ist bei jedem Testspiel garantiert. Und viele Wettfreunde werden sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, das vermeintlich schnelle Geld zu gewinnen – doch Vorsicht ist geboten. Warum, erläutern wir im Folgenden.

La Manga Testspiele

Stadion La Manga – Austragungsort von internationalen Testspielen – (C)Sportwettenanbieter.com

Wozu dient ein Testspiel in erster Linie?

Wenn es sich um ein Meisterschaftsspiel in der Liga oder um ein Pokalspiel im nationalen oder internationalen Wettbewerb handelt, dann ist die Maßgabe klar: Je nachdem, gegen wen es geht, ist ein Sieg oder ein Unentschieden das primäre Ziel, manchmal auch, die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu Halten. Es geht also meistens um das Ergebnis, um das, was am Ende bei dem Spiel herumkommt. Bei einem Testspiel sieht das meistens ganz anders aus. Denn es wird primär darum gehen, dass der Trainer Sachen ausprobieren kann, andere Spiele testet als die, die ohnehin schon die gesamte Hinrunde über zum Einsatz gekommen sind. Dabei müssen wir auch noch zwischen Winter- und Sommervorbereitung unterscheiden, denn vor allem im Sommer kommen teilweise viele neue Spieler hinzu, wieder andere wandern ab zu anderen Mannschaften. In der Wintervorbereitung spielt die Hinrunde eine wichtige Rolle: Hatte die Mannschaft mehr Schwierigkeiten in der Defensive oder in der Offensive? Je nachdem, wird es also darum gehen, bestimmte Mannschaftsteile zu stärken, neue Techniken auszuprobieren – auch neue Spielformationen. Und da kann ein Sieg unter bestimmten Voraussetzungen schon mal eine Nebenrolle spielen, selbst dann, wenn eine Bundesligamannschaft gegen einen Regionalligisten testet. Diese Dinge sollten also vor dem Setzen einer Wette unbedingt Berücksichtigung finden. Wir gehen auf die Punkte aber auch noch einmal gesondert ein.

Der Verlauf der Hinrunde kann den entscheidenden Hinweis geben, worum es den Trainer geht

Ein Team, das nach der Hinrunde in der Tabelle an letzter Stelle steht, wird bei den Wintervorbereitungen sicherlich andere Prioritäten haben, als der derzeitige Tabellenführer. Nehmen wir den 1. FC Köln als Beispiel: Der Abstieg in die 2. Bundesliga ist kaum noch vermeidbar, und trotzdem muss sich die Mannschaft am Riemen reißen, in der Rückrunde alles geben. Das gebietet schon die Fairness gegenüber allen anderen Mannschaften, denn Wettbewerbsverzerrung wäre sicherlich das letzte, was irgendjemand möchte. Also muss vor allem in der Offensive etwas getan werden, denn mit dem Tor schießen hatten die Kölner so ihre Probleme. Ein anderer Aspekt beim 1. FC Köln ist die lange Liste der verletzten Spieler. Bei den bevorstehenden Testspielen müssen einige Spieler wieder ans Team herangeführt werden, außerdem müssen neue Spielzüge einstudiert werden, die mit der Offensive eine Menge zu tun haben werden. Anders sieht es beim FC Bayern München aus: Der derzeitige Tabellenführer wird wohl in erster Linie dafür sorgen müssen, dass die Spieler regenerieren, denn es stehen 2018 eine ganze Menge Aufgaben an. Neben der Liga ist auch die Champions League und der DFB-Pokal beim deutschen Rekordmeister auf dem Zettel. Mit voller Kraft werden die Bayern demnach nicht in die Testspiele gehen wollen oder können.

Der Spielort kann ebenfalls entscheidend sein

Wir sollten uns, wenn wir unsere Wette abgeben, auf keinen Fall mit den Angaben Mannschaft A spielt gegen Mannschaft B zufriedengeben. Wenn wir uns zum Beispiel die Partie Borussia Dortmund gegen Fortuna Düsseldorf am 6. Januar genauer anschauen, so ist es auf dem ersten Blick ein Spiel zwischen einem Erst- und einem Zweitligisten, wobei der BVB in diesem Falle Heimrecht hat. Auf dem zweiten Blick sehen wir noch ganz andere Sachen:

  • Gespielt wird im Estadio Municipal de La Línea de la Concepción an der Südspitze Spaniens, wenige Meter von der Grenze zu Gibraltar entfernt
  • Ab dem 3. Januar bezieht der BVB sein Winterquartier in Marbella
  • Auch Fortuna Düsseldorf ist ab dem 3. Januar vor Ort

Somit steht fest: Beide Mannschaften werden auf ungewohntem Terrain und bei einem eher ungewohnten Klima spielen, hatten aber beide bereits genügend Zeit, sich daran zu gewöhnen. Das sind wichtige Informationen, die wir bei anderen Konstellationen auch anders bewerten müssen. Am selben Tag wird es auch ein Testspiel zwischen Dynamo Dresden und dem VfL Wolfsburg geben. Hier gilt zu beachten, dass die Sachsen erst am 4. Januar in Spanien ankommen, die Niedersachsen haben einen Tag länger Zeit, sich den Gegebenheiten anzupassen. Aber: Wolfsburg hat einen Tag vorher eine Partie gegen den FC St. Pauli zu absolvieren, für Dresden hingegen wird es das erste Testspiel im Trainingslager. Somit könnten die Kicker vom Millerntor wiederum frischer ans Werk gehen.

Testspiel

Testspiel FC St. Pauli in Marbella – Sportwettenanbieter.com

Wie lange sind die Mannschaften bereits im Trainingslager?

Wir sehen also, dass es sich bei diesen Testspielen um eine eigene, sehr eigendynamische Welt handelt. Es muss jede Menge im Vorfeld beachtet werden: Es gibt fast nie einen Heimvorteil, da die Spiele meistens auf neutralem Boden abgehalten werden. Ferner sind die klimatischen Bedingungen meistens andere, als zu hause. Es sollte im Vorfeld gecheckt werden, seit wann die betroffenen Mannschaften sich bereits im Trainingslager aufhalten und es sollte auf jeden Fall beachtet werden, ob es zuvor bereits Testspiele gegeben hat und wenn ja, gegen wen und mit welcher Aufstellung. Manchmal ist an diese Informationen allerdings nur sehr schwer heranzukommen, weshalb eine gründliche und eingehende Recherche notwendig sein wird. Oft macht es von daher Sinn, erst kurz vor dem Spielstart zu wetten, wenn die entsprechenden Informationen eingeholt werden konnten. Sollten die Infos vorher nicht einzuholen sein, kann auch eine Livewette durchaus sinnvoll sein.

Cash-Out ab der 60. Minute – warum?

Ein anderer, sehr wichtiger Aspekt, ist die Aufstellung der einzelnen Mannschaften. Denn nur sehr selten kommen bei einem Testspiel die Top-Stars der jeweiligen Teams von Beginn an zum Einsatz und wenn, dann sicher nicht über die gesamte Spielzeit. Die Zahl der Auswechselungen, bei einem Pflichtspiel auf drei beziehungsweise maximal vier begrenzt, ist bei Freundschaftsspielen sehr viel höher, damit die Trainer schneller auf Schwierigkeiten reagieren können und sich dem Spiel besser anpassen können – oder um im Extremfall mehrere Formationen in einem Spiel testen zu können. Oft wird Spielern aus der zweiten oder gar dritten Reihe die Möglichkeit gegeben, sich zu beweisen. Nicht selten reisen Akteure aus den Jugendmannschaften mit ins Trainingslager. Eine sehr wichtige Option der Sportwettenanbieter kommt hierbei ins Spiel: Das sogenannte Cash-Out, Cashout oder auch Cash Out – je nach Buchmacher ist die Schreibweise eine andere. Das bedeutet, dass wir von dieser Option Gebrauch machen sollten, wenn es Sinn macht. Bei einem Freundschaftsspiel wird von beiden Seiten meistens ab der 60. Minute gewechselt, was das Zeug hält – nicht selten stehen sich ab der 65. Minute zwei vollkommen verschiedene Mannschaften gegenüber. Daher sollten wir den Cash-Out Wert unserer Wette gerade zu diesem Zeitpunkt sehr gut im Auge behalten und schnell reagieren können.

Dies gilt auch in Sachen Wettbetrug. Denn gerade bei Testspielen im Ausland kommen gerne Schiedsrichter zum Einsatz, die aus dem Amateuerbereich stammen. So kam es auch schon des Öfteren vor, dass in solchen Spielen nach der 75. Minute der eine oder andere lächerliche Elfmeter gepfiffen wurde – oft mehrere in einem Spiel. Offiziell blieben die Gründe hierfür meist im Verborgenen. Doch ist es ein offenes Geheimnis, das vor allem in der Türkei beispielsweise früher das eine oder andere Testspiel durchaus vom Schiedsrichter so beeinflusst wurde, damit das Ergebnis „passte“ – für wen auch immer. Auch sollte in diesem Zusammenhang immer geprüft werden, ob die entsprechenden Spiele auch tatsächlich stattfinden, gab es doch schon ab und zu die Möglichkeit, auf ein Geisterspiel zu wetten!

Livestreams können beim Livewetten sehr nützlich sein

Es könnte durchaus hilfreich sein, ein Testspiel zu beobachten. Natürlich werden solche Spiele nie oder nur sehr selten im Fernsehen oder im Internet bei einschlägigen Sendern übertragen – so etwas gibt es regelmäßig nur bei den Spielen der großen Nationalmannschaften. Daher lohnt sich stets ein Blick in die Social-Media Kanäle der jeweiligen Vereine. Es kommt durchaus vor, dass über YouTube oder Facebook ein entsprechendes Spiel übertragen wird und wir uns so einen guten Überblick über die Bedingungen machen können. Das hilft ungemein beim Beurteilen der Cash-Out Situation aber eben auch dann, wenn wir bei einem Anbieter die Möglichkeit haben, uns mit Livewetten zu verdingen.

Social Media Kanäle der Vereine beobachten

Wir sollten ohnehin die Twittermeldungen und die Statusanzeigen beim Facebook und ähnliches im Auge behalten. Denn hier werden von den Vereinen in der Regel die Aufstellungen gepostet und auch, wenn sich jemand während des Trainings verletzt hat, finden wir die jeweiligen Informationen dort. Das können, was unsere Sportwette angeht, sehr entscheidende Faktoren sein, die sich auf unsere Entscheidung auswirken. Es muss also auf jeden Fall Zeit investiert werden, um erfolgreich zu sein.

Siege unterklassiger Mannschaften können kaum überraschen

Grade, wenn sich offensichtlich schwächere Mannschaften gegen Erstligisten beweisen müssen, zeigt sich, was die Informationen wert gewesen sind. Nicht selten haben wir es mit vermeintlichen Überraschungen zu tun: Der Drittligist gewinnt 3:1 gegen den Bundesligisten. Überraschend ist ein solches Ergebnis aber nur für Sportwetten Fans, die sich zuvor nicht mit den Gegebenheiten vor Ort auseinandergesetzt haben. Wahrscheinlich wird der Drittligist und damit der Außenseiter, einige Tage mehr Zeit für die Vorbereitungen gehabt haben. Der Favorit ist offenbar erst seit einem Tag im Trainingslager – und hat seit dem Beginn der Winterpause einen neuen Trainer, der das gesamte Mannschaftsgefüge für das erste Testspiel mit Ansage über den Haufen geworfen hat, um neue Taktiken auszuprobieren. Und schon ist kein Ergebnis, auch kein noch so unwahrscheinliches, für uns eine große Überraschung mehr.

Fans bei einem Testspiel von Werder Bremen – Sportwettenanbieter.com

Was ist eigentlich mit den Fans?

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor sind die Zuschauer und Fans am Rande eines solchen Spiels. Die meisten Vereine, die sich im Trainingslager befinden, haben keine eigenen Fans mitgebracht, eine Ausnahme bilden in Deutschland zum Beispiel Dynamo Dresden oder Fortuna Düsseldorf, die meistens einige treue Anhänger mit dabei haben. Auch die niederländischen Vertreter kommen selten alleine ins Trainingslager, sondern haben in den meisten Fällen ihre Fans im Schlepptau. Auch was das angeht, sind die jeweiligen Webseiten der Vereine ein Quell von Informationen. Werden extra Reisen angeboten, mit Hotelaufenthalt und Tickets für die Pflichtspiele? Falls ja, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass bei den Spielen einige Fans dabei sein werden, die entsprechend für Stimmung sorgen können.

Fazit

Zusammenfassend sollten wir also auch schon im Vorfeld eines Freundschaftsspiels die Gegebenheiten genauer unter die Lupe nehmen. Die Frage, seit wann sich eine Mannschaft bereits im Trainingslager aufhält kann dabei genauso entscheidend sein, wie der Blick auf die Hinrunde. Hier können wir ablesen, worauf es dem Trainer bei einem Testspiel ankommen wird. Auch sollten wir den Spielort und die damit verbundenen klimatischen Bedingungen genau recherchieren, hier lohnt auch ein Blick auf das Spielfeld selbst – Kunstrasen oder Natur? Und ist die Mannschaft den jeweiligen Belag gewohnt? Ein Testspiel verändert sich mit den Auswechslungen – nach 60 Minuten beginnen die meisten Trainer damit, heftig zu rotieren, hier sollten wir die Cash-Out Funktion unseres Anbieters genau im Auge behalten. Grundsätzlich gilt: wenn alle Informationen tatsächlich eingeholt werden können und sich der Sportwetter sicher ist, dass sein Tipp hinhaut, dann sollte auch tatsächlich gewettet werden. Hierbei darf man sich dann keinesfalls von den Wettquoten der Wettanbieter abschrecken lassen. Denn diese setzen die Quoten nicht aufgrund von aktuellen Informationen, sondern vor allem aufgrund der „Namen“ der Teams. Wenn also ein Erstligist gegen einen Zweitligist testet, dann ist stets der Bundesligist der Favorit – was gerade bei Testspielen eben oft nicht der Fall ist!

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