Online Sportwetten & soziale Medien – Diese Buchmacher und Glücksspielanbieter sind besonders beliebt bei den Usern

Welche Anbieter für Online Wetten und welcher Betreiber von Online Casinos oder Poker Angeboten die größten Zuwächse an Kunden genießt und wer die dicksten Gewinne einfährt ist sicherlich eine interessante Frage, die hier auch regelmäßig beantwortet wird. Doch wer ist in unserer heutigen, digitalen Zeit der Publikumsliebling der User in den sozialen Medien? Auch diese Frage ist interessant. Zwar sind einerseits die sozialen Medien nur ein Teil der Werbemaßnahmen, die ein Unternehmen steuern muss, sie sind aber ein wirklich wichtiger Teil der vielen potentiellen Neukunden generiert und, die richtige Handhabe vorausgesetzt, auch zum Austausch mit Kunden dienen kann. Andere Werbemaßnahmen bieten einerseits weniger die Möglichkeit zum Austausch und sind eher ein Werkzeug zur Verbreitung einer Botschaft, die dann hoffentlich gut aufgenommen wird.

Soziale Medien hingegen können auch direkt genutzt werden auf Kundenwünsche einzugehen. Es kann ein persönlicheres Verhältnis aufgebaut werden und es können zielgerichtet Godies, etwa Codes für Free Bets, verteilt werden, dort wo sich diejenigen befinden, die man zu neuen Wetten animieren will. Ein solcher Code an anderen Orten, beispielsweise in einer Fernsehen Zeitung beigelegt wie es gerne gemacht wird, verpufft vergleichsweise unbemerkt. Daher sind die verschiedenen Kanäle eindeutig ein wichtiger Bestandteil des Marketings und, für solch ein reines Online Geschäft jedenfalls, oft auch ein guter Indikator dafür, wie es um die Anbieter in Zukunft bestellt sein könnte.

Online Sportwetten und soziale Medien – Dies sind die Könige auf Facebook

Eines der größten sozialen Netzwerke ist natürlich Facebook. Kein zweites wird von Unternehmen so ernst genommen wie der blaue Riese. Zwar gibt es hier heute einige Unwägbarkeiten, die man erst einmal überwinden muss, es bleibt aber zumindest vorerst das Social Media Projekt, welches die Buchmacher nicht ganz zu Unrecht am ernstesten nehmen.

Quelle für Grafiken: Online Gambling Quarterly

Quelle für Grafiken: Online Gambling Quarterly

Die virtuelle Zuneigung der Nutzer wird auf Facebook bekanntlich mit Likes ausgedrückt. Durch einen Druck auf „Gefällt mir“ kann der Endkunde seine Zustimmung zum Produkt oder zum Dienstleister bekunden und bekommt per Standardeinstellung, an der der durchschnittliche Nutzer auch nichts ändert, die aktuellen Neuigkeiten des Buchmachers auf die eigene Startseite eingeblendet. Damit sollte man meinen es genügt viele „Gefällt mir“- Angaben zu sammeln und die Sache mit diesem Facebook würde automatisch zum Selbstläufer. Ginge es vollkommen nach dieser Theorie, dann lägen Paddy Power mit etwa 1.522.000 so genannten „Fans“ auf Facebook und PokerStars mit rund 1.022.000 Fans ganz weit vorne. Mit rund 807.000 Fans an dritter Stelle würde schon Bwin folgen. Bet365, immerhin einer der unbestrittenen Publikumslieblinge, was sich im Übrigen auch in dieser Aufstellung widerspiegelt, mit dem größten Zuwachs an neuen Fans über 3 Monate hinweg, läge relativ weit abgeschlagen auf Position sieben.

Hier kann doch etwas nicht ganz stimmen? Richtig. Ganz so einfach ist dies nämlich nicht. Es gibt wichtiger Faktoren. Auf diese will ich gleich genauer eingehen. Zuvor muss ich aber noch ein Wort zu William Hill verlieren. Denn, und dies geht ebenfalls aus erhobenen Daten hervor, der Traditionsbuchmacher ist der einzige in der gesamten Aufstellung, der Fans verliert. Zwar handelt es sich nur um einen Wert von -0,1 Prozent, wer aber auf Facebook unter dem Strich Fans verliert, der hat ein echtes Problem. Denn eigentlich machen sich die Nutzer nicht auf breiter Front die Mühe eine Seite erneut zu suchen und gezielt ihre „Gefällt mir“ Angabe zurückzuziehen.

 
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Facebook auf den zweiten Blick – Die wahren Lieblinge der Nutzer

Sehr viel aussagekräftiger als die Tatsache, dass man einige Fans anhäuft ist auf Facebook die Fähigkeit die Nutzer dazu zu motovieren mit oder über einen zu reden. Dann nämlich wird einem von Facebook auch weiterhin Relevanz zugesprochen. So kann man bei Freunden von Fans als Unternehmen zur Anzeige kommen oder sogar als „beliebte Seite“ markiert werden. Auch in den Nachrichtenfeeds der eigenen Fans taucht man mittelfristig nur dann weiterhin auf, wenn diese mit einem interagieren, also mit oder über einen reden oder die Beiträge aktiv teilen oder Liken, die man als Unternehmen veröffentlicht. Und diese Kunst ist es, die den wahren Publikumsliebling in sozialen Medien ausmacht. Vor allem gilt dies für Facebook.

Quelle für Grafiken: Online Gambling Quarterly

Quelle für Grafiken: Online Gambling Quarterly

Und hier sieht die Welt schon etwas mehr so aus, wie es passionierte Sportwetter vielleicht erwartet hätten. Es existiert nämlich auch eine Aufstellung dazu, wie oft die Nutzer über einen Dienst redeten und damit im idealsten Fall dessen Bekanntheit vergrößerten. Und hier standen im vergangenen Juni 2016 tatsächlich Bet365 und Bwin praktisch auf vertauschten Plätzen in der Rangliste.

Außer einer Erwähnung in dieser Liste, und zwar möglichst weit oben versteht sich, bleibt den Buchmachern nichts Anderes übrig als Facebook dafür zu bezahlen, als „Sponsored Post“ dennoch in der Timeline der Nutzer eingeblendet zu werden. Rein auf die Buchmacher bezogen, die für unsere Gebiete von Bedeutung sind, ist wohl Bet365 doch der Publikumsliebling, wenn es um Online Sportwetten und soziale Medien geht. Zumindest auf Facebook.

 
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Online Sportwetten und soziale Medien – Wer zwitschert am besten?

Anders als auf Facebook sieht es auf Twitter aus, möchte man Rückschlüsse über Online Sportwetten und soziale Medien ziehen. Abgesehen von neu eingeführten Techniken, die auch relevante Tweets als erstes in der Timeline anzeigen aber abschaltbar sind, wird hier grundsätzlich nicht gefiltert. Auch Vorschläge bekommen Nutzer seltener unterbreitet, wem sie denn folgen könnten. Hier ist es eher so, dass man sich die Buchmacher sucht, denen man gerne folgen würde. Der einzige Weg sich hier einen „unfairen Vorteil“ im Wettbewerb zu erschleichen wären ebenfalls bezahlte Werbeanzeigen, die auf Twitter aber nicht wirklich gut funktionieren. Daher ist hier tatsächlich die Zahl der Fans, die auf Twitter allerdings Follower genannt werden, sehr bezeichnend. Denn der größte Teil der Follower wird gezielt nach dem Buchmacher gesucht haben und ihm dann folgen, weil er entweder Hilfe gesucht hatte oder sich für dessen Inhalte interessiert.

Quelle für Grafiken: Online Gambling Quarterly

Quelle für Grafiken: Online Gambling Quarterly

Und hier schaffte es Bet365 sich sogar noch zwischen Paddy Power und PokerStars zu schieben und belegt mit stolzen 311.500 Followern den zweiten Platz der Online Glücksspiel Industrie. Hinzu kommt noch der größte Zuwachs an Followern über die letzten drei Monate in der gesamten Führungsgruppe der Aufstellung. Übrigens steht es hier auch um William Hill wesentlich besser.

 
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Online Sportwetten und soziale Medien – Kleine Regisseure: Wer führt auf YouTube?

Etwas gespalten stehe ich persönlich YouTube gegenüber. Als Maßnahme zur Kundenbindung oder zur Kommunikation eignet sich das Videonetzwerk meiner Ansicht nach eher nicht. Eher ist es geeignet bereits bestehenden Kunden im Self- Service Bereich Videotutorials anzubieten und Vorgänge im bewegten Bild zu erklären. Hier lässt sich natürlich immerhin einiges ablesen, was die Mühe angeht, die einzelne Buchmacher sich machen ihre Kunden zu betreuen. Hier ist, was die Anzahl der Abonenten angeht, überraschend Bwin gleich an zweiter Stelle hinter Paddy Power zu finden. Dicht gefolgt einmal mehr durch PokerStars. Gerade bei PokerStars ist die Zahl der Abonnenten auch durchaus nachvollziehbar. Pokerkurse und ähnliches lassen sich in einem Video sicherlich eher erwarten, als Inhalte zu Sportwetten. Dennoch muss auch dem eher mittelmäßigen Buchmacher Bwin etwas Respekt dafür gezollt werden, dass er offenbar als einziger weiß, wie man YouTube effektiv nutzen kann um Interesse zu wecken.

Quelle für Grafiken: Online Gambling Quarterly

Quelle für Grafiken: Online Gambling Quarterly

Auffällig ist das Bet365 hier komplett in der Aufstellung fehlt. Zunächst konnte ich dies nicht glauben und recherchierte etwas genauer. Ich stieß auf ein Video, welches Sportwetten bei Bet365 recht oberflächlich erklärt. Allerdings war der Kanal dazu nicht mehr vorhanden. Beinahe sieht es so aus, als hätte Bet365 seinen Auftritt auf YouTube beendet. Über 1500 Abonnenten schien er zuletzt gehabt zu haben. Damit befände er sich heute noch im oberen Drittel der aktuellen Aufstellung zu Online Sportwetten und soziale Medien. Vermutlich hat man hier einen ähnlichen Rückschluss gezogen wie ich und das Netzwerk als wenig hilfreich bewertet.

Online Sportwetten und soziale Medien – Mein Fazit zum Thema

Im Grunde lässt sich festhalten: Wer insgesamt beliebt ist, der hat auf Facebook und Co einen klaren Vorteil. Der dortige Auftritt wird beinahe zum Selbstläufer. Jedenfalls dann, wenn man nicht komplett bei der Bereitstellung neuer Inhalte versagt, wie es bei William Hill vermutet werden darf.

Ich persönlich verstehe die Statistiken nicht nur als reine Information oder als Anzeichen der Beliebtheit eines Anbieters. Es handelt sich immerhin um soziale Netzwerke. Mit einem großen „sozial“ im Namen. Die besten Werte in den sozialen Medien weisen für mich auch deutlich darauf hin, wer unter den Online Buchmachern und sonstigen Anbietern ehrlich um den Kontakt zum Kunden bemüht ist und auf dessen Wünsche auch einzugehen bereit ist. Und unter dieser Prämisse ist Bet365 ein wenig überraschender Sieger unter den reinen Online Buchmachern. Doch auch PokerStars kann seine enorme Popularität in Sachen Online Poker einmal mehr untermauern.

Als Nutzer sollte man allerdings etwas Vorsicht walten lassen, beim Thema Online Sportwetten und soziale Medien. Nicht jeder Anbieter, der viele Fans auf Facebook hat ist nur deshalb auch gut. Fans oder Likes lassen sich kaufen. Twitter Follower ebenfalls. Außerdem kann ein besonders hoch frequentiertes Twitter Konto auch auf besonders viele Hilfethemen oder Probleme hinweisen. In diesem Fall sollte die sozial-mediale Vernunft immer mit im Boot sitzen. Nutzer sollten die sozialen Medien mündig nutzen und stets zumindest ihr liebstes soziales Netzwerk gut genug kennen um zu wissen, wo man Qualität wirklich prüfen kann. Bei Twitter beispielsweise würde ich dazu raten Unterhaltungen zwischen Anbieter und Kunden zu suchen umherauszufiltern ob diese auf Freundlichkeit oder auf Problemen beruhen und wie letztere gelöst werden.