Wer wird Sponsor der Nationalelf? – Wettstreit zwischen Tipico und Bwin

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 28.09.2018

Sponsoring im Sport ist für die Sportwetten Anbieter unheimlich wichtig. Dies dürfte heute jedem bewusst sein. Kaum ein Spieler in der 1. Bundesliga hat nicht irgendeinen Buchmacher auf dem Trikot. Und sollte das Trikot einmal keinen Platz mehr bieten, dann erstrahlt der Name eines Wettanbieters sicherlich im Hintergrund auf der Bande. Bereits vor Jahren hatte nahezu jeder Verein in der Bundesliga einen Buchmacher als Partner. Und abseits werben viele Spieler auch so für die Buchmacher. Ein Beispiel ist Tipico. Man könnte bei einem flüchtigen Blick meinen, der halbe Bayern Kader sei bei dem Anbieter untergekommen.

Nun werden allerdings Berichte laut, dass ein ganz besonders lohnenswertes Sponsoring zur Verhandlung steht. Der DFB sucht einen Partner unter den Wettanbietern. Weshalb Oddset ausgemustert wird und wie sich Tipico und Bwin einen engen Kampf liefern lesen Sie im Folgenden.

Wer wird Sponsor des deutschen Fußballs? Tipico und Bwin sollen sehr interessiert sein.

Es brodelt, in der Gerüchteküche

Grundlage für die aktuelle Berichterstattung ist ein Bericht des Portals „Sponsors“. Dieses hat sich die Analyse und Berichterstattung zu Sponsoring zur Aufgabe gemacht. Während das Portal für Sportwetten Fans normal nicht von großem Belang ist wird dort berichtet, dass offenbar sowohl Tipico, als auch Bwin in Verhandlungen mit dem DFB stünden. Der Fußballbund ist auf der Suche nach einem neuen Partner, der zusätzliche Sportwetten Millionen in die Kassen spülen soll. Gegenüber einer großen deutschen Tageszeitung bestätigte der DFB zumindest auch bereits Gespräche mit Tipico. Zu Bwin ist nichts gesichertes bekannt. Anonyme Insider Quellen gehen allerdings von den im Folgenden dargelegten Sachverhalten aus. Sinn macht ein Interesse seitens Bwin meiner Meinung nach allemal. War der Buchmacher zum Beginn des Wettbooms in Deutschland nahezu der König der Werbung, so droht er heute beinahe im Strudel der Konkurrenz unterzugehen. Da wäre ein DFB Deal wie geschaffen, dies wieder zu berichtigen.

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Darum geht es bei den Verhandlungen – Nationalmannschaft und mehr zu verkaufen

Bei den Verhandlungen geht es laut „Sponsors“ um ein Rechtepaket, welches sich sehen lassen kann. Zumindest das scheinbar von Tipico begehrte Sponsoring würde nicht nur kleine Werbemaßnahmen beinhalten, sondern ein nahezu bombastisches Paket. Dies soll folgende Punkte umfassen:

  • Premium Sponsorship der zweiten Ebene der Nationalelf inklusive Trikotwerbung und Bandenwerbung bei Länderspielen, die sicher vor allem in der internationalen Bekanntheit gut helfen könnte Tipico schneller wachsen zu lassen.
  • DFB-Pokal Sponsoring. Hierfür müsste einer der vorhandenen Sponsoren zurücktreten. Denn die Zahl ist auf maximal sechs gedeckelt.
  • Titelsponsoring der 3. Liga. Die könnte dann beispielsweise Tipico 3. Liga heißen. Live- Übertragungen der Spiele sind ab 2018 geplant. Sonstige Werbeformen sind ebenfalls möglich.
  • Die geplante DFB-Akademie soll dem Bericht zufolge in noch unklarer Art Teil der Abmachung werden.
  • Weiterhin will Tipico in diesem Rahmen die bereits bestehende Partnerschaft mit dem sächsischen Fußballverband auf ganz Deutschland ausweiten.

Es gibt also einige vermutlich sehr lohnenswerte Werbeformen, die Teil der Verhandlungen sind. Der Nutzen für Tipico ist klar. Der DFB soll sich über stattliche 8 bis 10 Millionen Euro pro Jahr freuen dürfen. Dessen Nutzen ist also klar in Zahlen auszudrücken.

Bwin hält laufende Verhandlungen unter Verschluss

Und was ist mit Bwin?

Wie auch immer hier Bwin ins Bild passt ist etwas schwerer zu beziffern. Es gilt als klar, das Bwin Interesse an einem kleineren Rechtepaket hat. Aber eben dieser Umstand könnte für Tipico noch zum Problem werden. Denn wenn man mit zwei halben Paketen letztendlich mehr Geld einnehmen könnte, dann wird man sich beim DFB sicherlich auch Gedanken über eine Aufteilung der Sponsoren machen. Das geteilte Verträge insgesamt mehr Geld bringen wurde ja bereits bei der Vergabe der TV-Rechte für die Bundesliga deutlich.

Es ist dementsprechend nicht ganz unwahrscheinlich, dass Bwin tatsächlich einen noch unbekannten Teil des großen Kuchens abbekommen könnte. Oder aber Tipico wäre gezwungen das Angebot entsprechend zu erhöhen. Gerüchte sprechen davon, dass Bwin etwa 7,5 Millionen Euro bietet für welche Teile der Rechte bleibt allerdings offen. Der Buchmacher selbst möchte sich zu laufenden Verhandlungen auch nicht äußern.

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Oddset wird gefeuert

Praktisch als Sponsor gefeuert wird der staatliche Wettanbieter Oddset. Denn die neuen Verträge sollen bereits ab 2018 gelten. Noch bestehende Verträge mit Oddset hätten aber ursprünglich eine Gültigkeit bis ins Jahr 2021 gehabt.

Die Gründe hierfür sind einleuchtend. Die Vereinbarung mit Oddset ist lediglich auf 2 Millionen Euro pro Jahr ausgelegt. Damit kann der DFB in der privaten Wirtschaft wesentlich mehr verdienen. Kündigungsgrund wäre dies freilich keiner, es gibt aber noch echte Probleme.

Oddset als staatlicher Wettanbieter musste sich bislang schon deshalb an die Aussage der Lotto Gesellschaften halten, dass die Rechtslager bei Sportwetten bisher noch ungeklärt sei, weil man sonst ja im Grunde der eigenen Zunft in den Rücken gefallen wäre. Die privaten Wettanbieter konnten allerdings längst mit Sportsponsoring starten. Das EU- Recht war da eindeutig. Lotto und Oddset wollten sich damit allerdings nie so recht abfinden und hofften bis zuletzt einen großen Teil ihres Monopols zu behalten. Leider hinderte diese Haltung Oddset auch daran den geschlossenen Sponsoring Vertrag so richtig umzusetzen. Faktisch wurde der Vertrag also nie mit echtem Leben gefüllt. Da wundert es nicht, wenn der DFB sich nun nach neuen Partnern umsieht.

Als Sponsor der Nationalelf fließt eine menge Geld. Allerdings letztendlich in beide Richtungen.

Was könnte noch passieren? Wann herrscht Gewissheit zum neuen Sponsor?

Doch auch Tipico ist nicht sicher als neuer Sponsor gesetzt. Es handelt sich immerhin um laufende Verhandlungen. Diese können auch scheitern. Es ist beispielsweise ebenso gut denkbar, dass der DFB ein noch weitaus besseres Angebot von weiteren Anbietern bekommt. Die Möglichkeit sehe ich persönlich als recht wahrscheinlich an. Denn zumindest die Werbeformen, die mit der Nationalelf in Verbindung stehen dürften einiges an Potential haben. Da sind einige Millionen für Werbung an anderer Stelle sicher schlechter investiert.

Ich gehe davon aus, dass noch Ende des laufenden oder Anfang des kommenden Jahres ein neuer Vertrag zustande kommt. Spätestens dann wissen wir genau, wer den DFB nun als Sponsor unterstützt. Die Planung neue Verträge ab 2018 u schließen ließe zwar sicher auch Raum für einen späteren Zeitpunkt im Jahr, einzelne Bestandteile wie das Titelsponsoring der 3. Liga wollen jedoch vermutlich vor Saisonstart unter Dach und Fach gebracht werden.

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Wer wird der neue DFB Sponsor – Mein Fazit zum Thema

Das Thema finde ich ganz persönlich höchst interessant. Und was wir gerade beobachten können ist sicher nur ein Anfang. Wenn Bwin oder Tipico mit einer entsprechenden Vereinbarung Erfolge erzielen können, dann wäre ich nicht überrascht in einigen Jahren weitaus höhere Summen zu sehen, die für eine neue Partnerschaft in den Raum gestellt werden.

Ansonsten sehe ich persönlich Tipico momentan als wahrscheinlichen und recht guten Partner. Der Anbieter ist im Sponsoring bereits sehr verbreitet. Stärker noch, als weite Teile der Konkurrenz. Und ich fände die Partnerschaft auch aus Sicht des DFB nicht unpassend. Tipico erweckt für mich den Eindruck auch wirklich am Sport interessiert zu sein. Ais Image Sicht ist dies sicher ein nicht zu vernachlässigender Punkt, für den DFB.

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