Wetten auf den Hertha BSC – Zahlen, Fakten und Vereinsgeschichte

Der Hertha BSC hat

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Bild: Wikipedia

sich den Spitznamen „die alte Dame“ redlich verdient, ist er doch einer von Deutschlands ersten Fußballvereinen. Immerhin 1892 wurde Hertha BSC nämlich gegründet. Und damit liegt der Hauptstadtclub etwa 10 Jahre vor vielen anderen Namen in der Bundesliga, deren Gründung im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts massenhaft angesiedelt ist.

Außerdem war er schon damals ein reiner Fußballverein. Dies ist heute zwar nicht mehr so, denn es werden auch andere Sportarten, wie beispielsweise Boxen und Tischtennis betrieben, bekannt ist der Verein aber nach wie vor für den Berliner Fußball. Und die, der heutigen Zeit angepasste Ausgliederung der Fußballabteilung in eine GmbH & Co KGaA, die im Jahr 2002 vollzogen wurde, ändert daran nicht das Geringste.

Selbstverständlich ist Hertha BSC auch für Bundesligawetten oder Fußballwetten im Allgemeinen bestens geeignet. Nähere Details zum Verein, seiner Geschichte, und dazu, was es bei Wetten auf Berliner Fußball zu beachten gibt, sind im Folgenden zusammengefasst.

Hertha BSC – Berliner Fußball in Zahlen und Fakten

  • Voller Name des Hertha BSC Berlin: Hertha, Berliner Sport‑Club e.V.
  • Fußballabteilung (ausgegliedert seit 2002): Hertha BSC GmbH & Co KGaA
  • Gründung: 11. November 1892
  • Stadion: Olympiastadion Berlin (74.649 Plätze)
  • Erfolge: Deutscher Meister 1930 und 1931. Mehrere Teilnahmen am DFB Pokal Finale. Diverse regionale Titel und drei Mal Sieger der 2. Bundesliga (1990, 2011, 2013).

Gründung und Vereinsgeschichte

Als der Verein 1892 von den Brüdern Lindner gegründet wurde war sein Name (Berliner Fußballclub Hertha 1892; BFC Hertha 92), anders als dies bei anderen Bundesligisten der Fall ist, schon beinahe in der heutigen Form. Dieser stammt von einem Dampfer ab, mit dem die erst 17 Jährigen Brüder einige Jahre zuvor gefahren waren. Dieser Dampfer ist auch heute noch unterwegs. Fußball- und Wettfans können mit diesem Dampfer Ausflugsfahrten auf der Kyritzer Seenkette machen.

Auch die Vereinsfarben des Hertha BSC entstammen diesem Dampfer. Blau, Weiß und Gelb waren die Farben in denen die Schornsteine gestrichen waren. Gelb war zu Beginn für kurze Zeit auch eine der Vereinsfarben, verschwand aber schnell.

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Nicht dieses, aber ein altes Dampfschiff war es, dem Hertha BSC Name und Vereinsfarben verdankt.

Zunächst waren die damaligen Mitglieder des heutigen Bundesligavereins noch eher an der gesellschaftlichen Vereinskomponente und Spaß interessiert, als an sportlichen Erfolgen. In der Folge stellten sich letztere auch nicht ein. Dies ließ das Interesse am Verein wieder sinken. Die Mitgliederzahl sank daraufhin zeitweise auf 4. Zu wenig für den Fußball. Das Ende des Hertha BSC hätte damals schon nahe sein können. Doch glücklicherweise spaltete sich die führende Mannschaft in Berlin Alemannia 90 just zu diesem Zeitpunkt auf. Die Nachwuchsabteilung trat beinahe geschlossen dem Hertha BSC bei. Der junge Verein hatte wieder 22 Mitglieder und war gerettet.

Seit 1923 bestand dann auch der Name Hertha BSC Berlin in seiner heutigen Form. Damals schloss man sich mit dem Berliner Sport Club zusammen. Zuvor mussten durch Streitigkeiten über Jahre hinweg immer wieder Platzwechsel vorgenommen werden. Erste sportliche Erfolge feierte Hertha BSC Berlin aber auch zuvor schon. Durchgehend, auch durch den 1. Weltkrieg kaum beeindruckt, zeigte Hertha BSC stets gute Leistungen auf dem Platz.

Kurz daraus, in den Jahren 1930 und 31 konnte man nach vier verlorenen Endspielen in Folge endlich zwei deutsche Meisterschaften gewinnen. Die ersten des Vereins. Und diese sind es wohl auch, von denen der Hertha BSC bis heute teilweise profitiert, wenn es um den Bekanntheitsgrad im Fußball geht.

Hertha BSC im dritten Reich und in der Nachkriegszeit

Auch die Zeit der NS- Herrschaft und des zweiten Weltkriegs konnte Hertha BSC überstehen. Natürlich, wie an keinem Verein, ging diese Zeit auch nicht spurlos am Berliner Fußball vorbei. Und auch hier, wie in anderen Vereinsgeschichten auch, werde ich aufgrund der politischen Verzerrung nicht auf die sportlichen Ergebnisse dieser Zeit eingehen, da sie nicht aussagekräftig sind. Kurz zusammengefasst steht nur so viel fest: Die Klasse, die Hertha BSC vor dem Krieg hatte ging in den Wirren der Zeit leider etwas verloren. Wer mehr über den Verein in diesen Zeiten erfahren möchte, der sollte das 2009 erschienene Buch „Hertha unter dem Hakenkreuz – ein Berliner Fussballclub im Dritten Reich“ zu Rate ziehen.

Nachdem sich zwischen 1945 und 1963 Hertha BSC Berlin gegen Konkurrenz in  der eigenen Stadt erfolgreich durchgesetzt hatte wurde der Club eines der Gründungsmitglieder der Bundesliga. Doch bereits am Ende der Saison 64/65, nachdem man zwei Mal in Folge den 14.  Von 16 Rängen belegt hatte, stieg man ab. Damals existierte noch keine 2. Bundesliga. So musste man in der Regionalliga Berlin spielen. Allerdings nicht wegen des sportlichen Abstiegs, vordem man sich knapp gerettet hatte, sondern weil man bereits damals Handgelder nutzte um Spieler anzulocken. Dies war damals verboten. Allerdings rief dieser Skandal ein Umdenken beim DFB hervor. Genau genommen hatte Hertha BSC Berlin damit einen großen Anteil an der Kommerzialisierung des deutschen Fußballs. Dies ist aber nicht schlecht, weil nur so das Leben als Profi auch lohnt. Ohne Hertha wäre der deutsche Fußball vielleicht heute nicht so erstklassig, wie er ist.

Nicht nur geschichtlich hat Berlin Denkmäler. Auch Hertha BSC ist sportgeschichtlich ein regelrechtes Denkmal

Nicht nur geschichtlich hat Berlin Denkmäler. Auch Hertha BSC ist sportgeschichtlich ein regelrechtes Denkmal

Zurück in der ersten Spielklasse war man dennoch erst nach drei Jahren. Die Regionalliga gewann man in dieser Zeit durchgehend. In der Bundesliga Saison 68/69 konnte man sich dann jedoch abermals nur knapp mit einem 14. Platz (von mittlerweile 18) halten.

Jüngere Sportgeschichte des Hertha BSC

Nach einigen teils recht erfolgreichen Jahren in der Bundesliga, wozu sogar eine Vize Meisterschaft gehörte, und leider auch der Beteiligung an einem der ersten großen Bestechungsskandale der Bundesliga während der 70er stieg Hertha BSC in den 80er Jahren von der 1. Bundesliga dramatisch in die dritte Liga ab.

Nach zwei Jahren konnte man sich zwar immerhin wieder in der 2. Bundesliga festsetzen und trat 1990 sogar einmalig in der Bundesliga an, wobei man Tabellenletzter wurde, ein echtes Comeback feierte Hertha BSC Berlin aber erst in der Saison 1996/97. Damals stieg Hertha BSC erneut in die 1. Bundesliga auf und konnte sich dort seither auch mit vergleichsweise stabilen Ergebnissen festsetzen.

Home of Hertha - Das Olympiastadion in Berlin.

Home of Hertha – Das Olympiastadion in Berlin.

Allerdings hatte die Hertha einen erneuten Einbruch. In den Jahren 2009 – 2013 spielte die alte Dame abwechselnd erst- und zweitklassig. Erst in der Saison 13/14 konnte der Erhalt der ersten Klasse nach vier Jahren Wechselbad der Gefühle endlich gesichert werden. Nachdem 14/15 ein 15. Platz und 15/16 immerhin ein 7. Rang, gefolgt von Rang 6 in der letzten Saison erreicht werden konnten steht hinter der momentanen Form von Hertha BSC ein recht großes Fragezeichen. Kann der Trend fortgesetzt werden, dann könnte großes gelingen. Auch auf internationaler Ebene. Immerhin steht man nun sicher in der Europa League. Die Alte Dame wird hierdurch aber auch stärker belastet, was letztendlich zum Absturz führen könnte.

 
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Fußballwetten auf Hertha BSC Berlin – Was gibt es zu beachten?

Nachdem die letzten Jahre eher durchwachsen waren galt Herthe BSC natürlich lange als Außenseiter. Allerdings ist eine Formsteigerung zu erkennen gewesen. Ob dies aber nur ein Hoch für einige Spielzeiten war, oder ob sich eine Zeit der konstant guten Ergebnisse ankündigt ist kaum vorherzusehen. Die Vereinsgeschichte hatte beides schon geboten. Und die Wirkung der Mehrbelastung durch internationale Spiele ist ebenfalls eine Wildcard. Demnach würde ich Wetten auf Hertha BSC Berlin als eher riskante Tipps einstufen. Für Langzeitwetten empfiehlt der Verein sich eher nicht. Es sollte auf einzelne Wetten zu aktuellen Spielen gegriffen werden.

Im internationalen Vereinsfußball wie der Europa League oder gar der Champions League sollte Hertha BSC aller Voraussicht nach in naher Zukunft keine große Rolle zufallen. Zwar spielt Hertha nun in der Europa League mit, ich sehe aber eher ein frühes Ausscheiden vorher. Für Fußballwetten kann man sich also voll auf Bundesligawetten und DFB- Pokal- Wetten konzentrieren. Oder auf europäische Gegner. Gerade bei Pokalwetten ist Hertha einer der Kandidaten, gegen die man auch einmal einen Außenseitertipp auf Gegner unterer Ligen riskieren kann.

Als Buchmacher der Wahl empfehlen sich, wie grundsätzlich immer bei Wetten auf hauptsächlich deutschen Fußball, Bet365 als Alleskönner mit sehr guten Testergebnissen und Bet at Home als Buchmacher & Sponsor von Hertha, der sich gerade bei deutschen Fußballwetten recht gut etabliert hat.

Vor allem für jene, die auch die ergänzende Möglichkeit zur Tippabgabe im Wettbüro schätzen, stellt sich auch Tipico als sehr gute Wahl dar. Der Buchmacher steht außerdem für Innovation, was Dienste wie Tipico Pay zeigen.

Fazit – Hetha BSC und die Bundesligawetten aus Berlin

Meine ganz persönlichen Sympathien hat der Verein. In vielerlei Hinsicht ist Hertha BSC immerhin einer der Wegbereiter des deutschen Profi Fußballs. Sportlich allerdings ist der Club nur schwer einzuordnen. Von einer einstigen Favoritenrolle, wie in der Vorkriegszeit, scheint Berlins alte Dame auch dann weit entfernt, wenn diese zum Greifen nahe ist.

Für Fußballwetten macht Hertha BSC daher den Eindruck eines riskanten Tipps. Allerdings bringen riskante Tipps auch recht gute Quoten und sind daher nicht immer unbeliebt oder schlecht. Während Gelegenheitsspieler sich besser einen anderen Verein für ihre Tipps suchen sollten kann Hertha BSC für passionierte Sportwetter die „gewisse Würze“ ins Spiel bringen.

Spätestens in dem Fall, dass Hertha BSC in internationalen Wettbewerben steht, sollte allerdings eher mit einem Misserfolg gerechnet werden, als mit einem Sieg.

So geschichtlich interessant der Verein ist, dessen Name dem eines Dampfschiffs nachempfunden ist, so zweifelhaft sind die sportlichen Ambitionen heute. Ein Wechselbad der Gefühle eben, wie ältere Hertha Fans es sicherlich auch vom Fußballfeld her kennen.

 
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