Schafft bei der WM 2018 Marokko Überraschungen?

Zum ersten Mal seit der WM 1998 ist Marokko wieder für eine WM qualifiziert. Und das, obwohl sich das Land in den letzten Jahren immer wieder für die Austragung einer WM beworben hat – bislang erfolglos. Auch für die WM 2026 steht man zur Wahl. Da will man gerne auch sportlich eine positive Visitenkarte auf der Weltbühne einer hinterlassen. Allerdings steht und fällt beim WM Team Marokko 2018 alles mit einem Spieler im Kader. Zudem lieferte die Auslosung schwierige Aufgaben.

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Das WM Team Marokko 2018

Nationaltrainer Renard ging bei der Nominierung des WM 2018 Marokko Kader einen anderen Weg als so manch anderer Nationaltrainer. Denn schon sehr frühzeitig stand fest, wer das WM 2018 Marokko Trikot tragen wird. Wenn bei der WM 2018 Marokko antritt, stehen nämlich folgende 23 Spieler bereit:

Tor: Munir (CD Numancia), Bono (FC Girona), Ahmad Reda Tagnaouti (IR Tanger)

Abwehr: Medhi Benatia (Juventus Turin), Romain Saïss (Wolverhampton Wanderers), Manuel Da Costa (Basaksehir), Badr Benoun (Raja Casablanca), Nabil Dirar (Fenerbahce Istanbul), Achraf Hakimi (Real Madrid), Hamza Mendyl (OSC Lille)

Mittelfeld: M’barek Boussoufa (Al Jazira), Karim El Ahmadi (Feyenoord Rotterdam), Youssef Ait Bennasser (AS Caen), Sofyan Amrabat (Feyenoord Rotterdam), Younes Belhanda (Galatasaray Istanbul), Faycal Fajr (FC Getafe), Amine Harit (FC Schalke 04), Nordin Amrabat (CD Leganés)

Sturm: Khalid Boutaib (Malatyaspor), Aziz Bouhaddouz (FC St. Pauli), Ayoub El Kaabi (Renaissance de Berkane), Mehdi Carcela (Standard Lüttich), Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam)

So lief der Weg fürs WM Team Marokko 2018 in der Qualifikation

Die Qualifikation gelang zur WM 2018 Marokko nach spannender Runde. In den Playoffs zur letzten Runde setze sich Marokko nur knapp mit 2:1 im Gesamtergebnis gegen Äquatorial-Guinea durch. Dort traf man mit der Elfenbeinküste auf einen enorm schweren Gegner, dazu wurden Mali und Gabun in die Gruppe von Marokko gelost. Doch diese harte Aufgabe löste man mit Bravour und sogar ohne ein einziges Gegentor in den sechs Gruppenspielen. 11:0 Tore standen am Ende zu Buche, dazu 3 Siege und 3 Remis, letztere natürlich alle torlos. Da man unbesiegt blieb, die anderen Teams aber alle je zweimal verloren, wurde Marokko Gruppensieger. Und so wird bei der WM 2018 Marokko wieder einmal dabei sein. Entscheidend war hierbei das „Finale“ am letzten Spieltag in der Elfenbeinküste. Hätte man verloren, wäre die Elfenbeinküste nach Russland gefahren. Durch den dort errungenen 2:0-Auswärtssieg ist man nun aber selbst Teilnehmer der WM.

Die Stars der WM 2018 Marokko und ihr Trainer

Der Ausdruck „Stars“ ist hier fehl am Platze. Schließlich verfügt bei der WM 2018 Marokko lediglich über einen Star und dieser ist sogar aus der Bundesliga bekannt. Es ist Medhi Benatia, der zuvor bei Bayern München spielte, zuletzt zu Juventus wechselte und dort eine sehr gute Rolle und eine sehr gute Saison spielte. Obwohl er als Innenverteidiger eigentlich gar nicht so wahnsinnig viel Einfluss auf das Spiel nehmen kann, spielt der Kapitän vom WM Team Marokko 2018 die entscheidende, dominante Rolle. Ebenfalls aus der Bundesliga bekannt ist Amine Harit vom FC Schalke 04, der aber noch nicht als „Star“ zu bezeichnen wäre. Was das Team von Marokko auszeichnet, ist, dass Trainer Hervé Renard seinen Spielern erfolgreich Teamgeist vermittelt hat. Einzelkämpfer, wie man sie im afrikanischen Fußball früher erlebte, sind die von Renard Auserwählten nicht, im Gegenteil, besticht Marokko durch große Homogenität, die auch zu den zuletzt errungenen Erfolgen führte.

Bisherige WM-Teilnahmen und Erfolge

Immerhin viermal nahm man bislang an einer WM teil. Die Premiere feierte man 1970 in Mexiko, wo man aber als Gruppenletzter der Vorrunde ausschied. Besser lief es bei der nächsten WM in Mexiko. 1986 zog man sogar ins Achtelfinale ein, wo man am späteren Vize-Weltmeister Deutschland scheiterte. Lothar Matthäus erzielte mit einem Freistoßtreffer in der 88. Minute das späte Siegtor für die Deutschen.
Danach folgten WM-Teilnahmen von Marokko 1994 und 1998, wo aber jeweils wieder in der Vorrunde Schluss war. Somit bleibt das Achtelfinale 1986 der größte Erfolg des Landes bei einer WM. Das WM Team Marokko 2018 möchte diesen natürlich gerne wiederholen und nach Möglichkeit sogar überbieten. Auch, wenn allen Beteiligten klar sein dürfte, dass die Chancen darauf, die Gruppenphase zu überstehen, erneut eher gering sein dürften.

Marokko gegen Spanien und Portugal

In Gruppe B hat sich eine interessante Konstellation ergeben. Mit Gruppenkopf Portugal, Spanien und Marokko treffen drei Teams aufeinander, die quasi direkte Nachbarn sind, nur getrennt durch die Meerenge von Gibraltar. Und doch gibt es selten Pflichtspiele von Marokko gegen Portugal und Spanien, da man auf unterschiedlichen Kontinenten zu Hause ist und allein schon in der Qualifikation nicht aufeinandertreffen kann. Einzige Gelegenheit ist nun mal eine Weltmeisterschaft, und genau dort ist dies nun der Fall. Dabei gilt das WM Team Marokko 2018 allerdings in beiden Duellen als klarer Underdog. Dafür haben Portugal und Spanien – im Gegensatz zu Marokko – viel zu viele in der Champions League erfahrene Spieler in ihren Reihen. Vierter im Bunde in dieser Gruppe B ist der Iran, der höchstens Außenseiterchancen besitzen dürfte, weshalb die Marokko Wettquoten auf ein Weiterkommen auch nicht völlig astronomisch sind.

Marokko Wettquoten gegen den Iran

Als Favorit gilt bei der WM 2018 Marokko einzig in dieser Partie gegen den Iran. Hier sind die Marokko Wettquoten niedrig. Das liegt natürlich auch an der eigenen Stärke, aber vor allem auch an der schwachen Zusammensetzung des Kaders des Iran. Alireza Jahanbakhsh und Sadar Azmoun sind die einzigen beiden Spieler von gehobenem Niveau, die Marokko ernsthaft gefährlich werden könnten. Im Vorhinein entschieden ist diese Partie natürlich noch nicht. Doch würde man eine Niederlage Marokkos hier durchaus als Überraschung werten müssen. Der portugiesische Trainer des Iran, Carlos Quieroz, mag ein Mann vom Fach sein. Das Team des Iran plötzlich auf ein neues Level heben wird aber auch er nicht können. Insofern ist damit zu rechnen, dass der Auftakt bei der WM 2018 Marokko gelingen dürfte.

Zweiter Gegner des WM Team Marokko 2018: Portugal

Den Superstar des zweiten Gegners von Marokko braucht man nicht extra zu erwähnen. Der erneut frisch gebackene Sieger der Champions League, Cristiano Ronaldo, wird nicht zuletzt Medhi Benatia vor große Herausforderungen stellen, wobei bei diesem zweiten Spiel der WM 2018 Marokko natürlich über 90 Minuten lang gefordert sein wird. Doch selbst, wenn Cristiano Ronaldo einen schlechten Tag haben sollte, ist der Rest des Teams von Portugal zumindest theoretisch in der Lage, eine solche Partie gegen Marokko für sich zu entscheiden. Und das muss Portugal auch, will man nicht ähnlich schlecht abschneiden wie in der Vorrunde der EM 2016, als man ohne Sieg nur Dritter in seiner Gruppe hinter Ungarn und Island wurde. Ein solcher dritter Platz würde in Russland nämlich nicht fürs Weiterkommen reichen.

Dritter Gegner von Marokko bei der WM 2018: Spanien

Hier dürften die Marokko Wettquoten besonders hoch stehen – gegen den Weltmeister von 2010 Spanien geht man als absoluter Underdog ins Spiel, das Kaliningrad ausgetragen werden wird. Sollte Marokko hier noch Punkte für den Einzug in die nächste Runde benötigen, dürfte es bereits zu spät sein. Denn selbst wenn Marokko hier lange ein 0:0 halten können sollte. Die Spanier vermögen es immer noch, einen Gegner mürbe zu spielen, bis diesen Kräfte und Konzentration verlassen und dann sehr spät noch zuzuschlagen. Dass man mit dem gerade nach China gewechselten einen zwar alternden, aber immer noch alles überragenden Könner in Spaniens Reihen hat, muss dabei wohl nicht extra erwähnt werden. In allen Belangen ist Spaniens Kader jenem von Marokko überlegen. Schlagen können die Spanier sich auch in dieser Partie eigentlich nur selber, was nicht heißt, dass genau dies nicht geschehen könnte.

Was darf von Marokko erwartet werden?

Blickt man nun zusammenfassend auf die Marokko Wettquoten, so darf doch eher erwartet werden, dass die Nordafrikaner nicht in das WM Achtelfinale vordringen werden. Denn ein Scheitern nach der Vorrunde scheint doch realistischer zu sein. Alles andere als das Weiterkommen von Portugal und Spanien ins Achtelfinale der WM 2018 wäre doch eher überraschend. Letztendlich geht es für die Marokkaner nur darum, Gruppenrang drei zu belegen. Doch selbst die Partie gegen den Iran wird nicht einfach für die Afrikaner. Klar ist aber: ein Weiterkommen bei der FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland scheint absolut unmöglich zu sein! So zumindest lassen es die Marokko Wettquoten und die Aussichten der Experten erwarten.

Nur kurzes Gastspiel für Marokko

Auch wir in der Redaktion sehen dies genauso. Alles andere als das Scheitern von Marokko nach der Vorrunde scheint doch unrealistisch zu sein. Die Nordafrikaner sind doch der klare Außenseiter. Spanien und Portugal werden in dieser Gruppe nichts anbrennen lassen. Insofern wird es für Marokko tatsächlich maximal um den dritten Gruppenrang gehen. Da allerdings auch dieser nicht zum Weiterkommen berechtigt, spielt dies nur eine untergeordnete Rolle. Marokko wird nach unserer Einschätzung nach der Vorrunde wieder nach Hause fahren!