Nutzt bei der WM 2018 Russland den Heimvorteil?

Zum ersten Mal ist mit der WM 2018 Russland der Ausrichter einer WM im Fußball. Damit ist natürlich auch die russische Nationalmannschaft Teilnehmer dieses Turniers 2018. Auf sportlichem Wege hätte sie sich möglicherweise nicht qualifiziert, denn die Leistungen in den letzten Jahren waren äußerst schwach, insbesondere beim peinlichen Auftritt bei der EM 2016 in Frankreich. Als Gastgeber will man natürlich möglichst lange im Turnier verbleiben. Doch das wird nicht einfach, trotz einer vergleichsweise einfachen Auslosung für die Vorrunde.

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Das WM Team Russland 2018 im Kaderüberblick

Der russische Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow – einst Torhüter bei der SG Dynamo Dresden – hat für die Heim-WM 2018 einen 28 Mann starken vorläufigen Kader nominiert. Dieser sieht wie folgt aus:

Tor: Igor Akinfeev (ZSKA Moskau), Vladimir Gabulov (FC Brügge), Soslan Dzhanaev (Rubin Kazan), Andrey Lunev (FK Zenit St. Petersburg)

Abwehr: Vladimir Granat, Fedor Kudryashov (beide Rubin Kazan), Ilya Kutepov (Spartak Moskau), Roman Neustädter (Fenerbahce Istanbul), Konstantin Rausch (Dynamo Moskau), Andrey Semenov (FK Akhmat Grozny), Igor Smolnikov (FK Zenit St. Petersburg), Mario Fernandes (ZSKA Moskau), Sergey Ignashevich (ZSKA Moskau)

Mittelfeld: Yuri Gazinsky (FK Krasnodar), Alexander Golovin, Alan Dzagoev (beide ZSKA Moskau), Alexander Erokhin, Yuri Zhirkov, Daler Kuzyaev (alle FK Zenit St. Petersburg), Roman Zobnin, Alexander Samedov (beide Spartak Moskau), Anton Miranchuk (Lokomotiv Moskau), Alexander Tashaev (Dynamo Moskau), Denis Cheryshev (Villarreal CF)

Sturm: Artem Dzyuba (Arsenal Tula), Alexei Miranchuk (Lokomotiv Moskau), Fedor Smolov (FK Krasnodar), Fedor Chalov (ZSKA Moskau)

WM 2018: Russland nimmt ohne Qualifikation teil

Als einzige der 32 teilnehmenden Nationen musste sich bei der WM 2018 Russland selbst nicht direkt qualifizieren. Denn als Gastgeber ist man bekanntlich – im Gegensatz zum Weltmeister – für die FIFA WM automatisch qualifiziert. Somit konnten die Kicker der Sbornaja die WM 2018 Qualifikation der Verbände UEFA, CONMEBOL, CAF, CONCACAF und AFC in Ruhe anschauen, um zu sehen, wer alles zum WM 2018 Teilnehmer wird. Das WM Team Russland 2018 selbst hingegen bestritt im Zeitraum zwischen der EURO 2016 und der Weltmeisterschaft 2018 im eigenen Land ausschließlich Testspiele. Dabei waren die Ergebnisse oft aber nur von schwacher Natur. Gespannt wird sich im Sommer zeigen, ob die Sbornaja top präpariert sein wird, oder ob die fehlende Pflichtspielpraxis doch ein Hindernis letztendlich darstellt.

Der ganz große Topstar fehlt

Dieses Thema macht im Vorfeld der WM 2018 Russland große Sorgen. Im Gegensatz zu früheren Generation des russischen Fußballs verfügt die Nationalmannschaft derzeit über keine Stars von internationalem Format. Der letzte Spieler, auf den dies zutraf – Andrij Arschawin – hat seine internationale Karriere beendet. Bekanntester Spieler im aktuellen Kader dürfte wohl Torhüter Igor Akinfejew sein, der auch der erfahrenste Spieler im Team ist. An ihm soll sich die Mannschaft aufrichten, allerdings spielt auch er nicht immer fehlerfrei. Ebenso internationales Spitzenformat hat Torjäger Fedor Smolov vom FK Krasnodar, der Fußball der Jahres 2017 in Russland. Trainiert wird bei der WM 2018 Russland von Stanislav Tschertschessow, einem Mann, der ebenfalls früher Torhüter war. Lange Zeit war er in Dresden und Innsbruck tätig, bei seiner zweiten Station im deutschsprachigen Raum auch schon als Trainer. Diese Auslandserfahrung bringt die russische Nationalmannschaft sicher weiter, die ansonsten viel zu sehr im eigenen Saft schmort. Kein einziger Spieler im WM Team Russland 2018 ist im Ausland beschäftigt – sicher kein Vorteil.

Russland immer in der Vorrunde gescheitert

Als Russland und nicht als Sowjetunion nahm man bislang dreimal an Weltmeisterschaften teil. 1994 in den USA, 2002 in Südkorea und Japan, und zuletzt 2014 in Brasilien. Alle dreimal scheiterte man bereits in der Vorrunde. 1994 stellt man zwar mit Oleg Salenko den Torschützenkönig, der sogar den Rekord an den meisten Toren in einem Spiel hält. 5 Mal traf er im letzten Spiel gegen Kamerun, doch die russische Nationalmannschaft schied trotzdem aus. Insofern ist dieser Titel als Torschützenkönig der bislang größte Erfolg der Nationalmannschaft von Russland bei Weltmeisterschaften. Als Sowjetunion hatte man 7 mal an Weltmeisterschaften teilgenommen. Hier war der größte Erfolg der vierte Platz bei der WM 1966 in England. Allerdings stammten damals oft die meisten Spieler aus der zu jener Zeit fußballerisch exzellenten Ukraine.

Kommt Russland überhaupt durch Gruppe A?

Die Loskugeln für die Auslosung der Gruppen WM 2018 Russland meinten es gut mit dem Ausrichter der WM 2018 Russland. Dies zeigt der Blick auf den WM 2018 Russland Spielplan. In seiner Gruppe spielt der Gastgeber das Eröffnungsspiel mit Saudi-Arabien gegen den schwächsten aller Teilnehmer, geht man von der FIFA-Weltrangliste aus. Und auch Ägypten besteht eigentlich nur aus Mo Salah und sonst mehr oder weniger nichts. Hier könnten durchaus sechs Punkte möglich sein, die dann zum Einzug ins Achtelfinale reichen sollten mit Blick auf den Spielplan. Diese zwei Siege wären aber auch dringend nötig, denn die Russland Wettquoten für einen Sieg im letzten Spiel gegen das starke Uruguay stehen nicht gut – aus Sicht der Russen, nicht aus Sicht von Wettfreunden. Insgesamt die wahrscheinlich einfachste Gruppenkonstellation, die Russland erhalten konnte. Das nennt man Glück bezüglich der Ausgangslage. Das aktuelle russische Team ist aber derart schwach, dass selbst in dieser Gruppe und trotz Heimvorteil ein Ausscheiden bereits nach der Vorrunde denkbar erscheint, insbesondere falls Salah von Ägypten rechtzeitig wieder fit wird.

Russland Wettquoten gegen Saudi-Arabien

Natürlich darf bei der WM 2018 Russland als Ausrichter das Eröffnungsspiel bestreiten. Spieltermin hierfür ist der Donnerstag, der 14.06 2018 in Moskau gegen Saudi-Arabien. Die Russland Wettquoten sind dabei relativ niedrig, gilt Saudi-Arabien doch als einer der schlechtesten Teilnehmer dieser WM überhaupt. Das Problem der Mannschaft von Saudi-Arabien bei dieser WM 2018 ist, dass fast alle Spieler in der einheimischen Liga in Saudi-Arabien beschäftigt sind. Diese hat nicht die Qualität, die darauf schließen ließe, dass man bei dieser WM eine realistische Chance haben wird, die Vorrunde zu überstehen. Wichtigste Figur im Team von Saudi-Arabien dürfte der spanische Trainer Juan Antonio Pizzi sein. Doch auch trotz seiner unbestrittenen Qualitäten ist es fraglich, ob Saudi-Arabien gegen Russland hier wird bestehen können – und überhaupt auf diesem Niveau einer WM etwas wird ausrichten können.

Zweiter Gegner des WM Team Russland 2018: Ägypten

Im zweiten Spiel empfängt bei der WM 2018 Russland Ägypten als Gegner.
Die Afrikaner sind zum ersten Mal seit langer Zeit wieder dabei. Und könnten eventuell sogar in den Superstar dieser WM stellen, sofern Mohammed Salah rechtzeitig wieder fit wird. Er wurde im Finale der Champions League von Sergio Ramos an der Schulter verletzt, die Prognosen sind zurzeit widersprüchlich. Salah sticht unheimlich heraus aus einem ansonsten mediokren Team von Ägypten, hat sogar das Zeug zum Weltfußballer in dieser Saison, sofern er auch eine sehr gute WM spielen sollte. Auch für diese Partie sind die Russland Wettquoten relativ niedrig, was heißt, dass man allgemein Russland als Favoriten gegen Ägypten ansieht. Dies aber vor allem wegen des Heimvorteils, nicht so sehr wegen einer etwaigen überlegenen spielerischen Stärke.

Chancen gegen Uruguay?

Im letzten Gruppenspiel trifft bei der WM 2018 Russland auf den wohl stärksten Kontrahenten in Gruppe A: Uruguay. Der zweimalige Weltmeister hat seine stärksten Spieler in Luis Suarez und Edinson Cavani. Diese starke Offensive von Uruguay ist absolute Weltklasse. Manch einer in Uruguay – und selbst im Team – träumt sogar vom dritten WM-Titel. Der Coach von Uruguay ist Oscar Washington Tabarez, der nun schon seit 2006 und zum zweiten Mal in seinem Leben Nationaltrainer von Uruguay ist. Durchaus ein Mann vom Fach, der das Team ständig weiterentwickelt. Es dürfte schwer werden für das WM Team Russland 2018, gegen diese starken Südamerikaner nicht zu verlieren. Doch frei von Schwächen sind auch sie nicht: Torhüter Muslera neigt zu Patzern und über einen echten Spielmacher verfügt Uruguay nicht, was die Russland Wettquoten dann doch noch einmal ein klein wenig besser werden lässt.

Wie stehen die Chancen von Russland bei der Heim-WM?

Dass der Run auf die WM 2018 Russland Tickets für die WM 2018 Russland Stadien zunächst ausgeblieben ist in Russland selbst, liegt auch an der heimischen Sbornaja. Denn die Ergebnisse in den vergangenen Monaten waren alles andere als überzeugend – auch wenn es nur Testspiele waren. Insbesondere die klaren Pleiten im März dieses Jahres beim 0:3 gegen Brasilien und beim 1:3 gegen Frankreich haben aufgezeigt, dass das WM Team Russland 2018 alles andere als ein Spitzenteam ist. Dementsprechend sind auch die Experten und Wettanbieter eher zurückhaltend was eine mögliche Favoritenrolle von Russland betrifft. Solch eine überraschend starke Heimleistung wie Südkorea 2002 wird den Russen allgemein nicht zugetraut. Dafür sorgten auch die Leistungen bei der EURO 2016 zuletzt, als das Team schon in der Vorrunde ausgeschieden ist. Schon das erstmalige Erreichen des Achtelfinals bei einer FIFA Weltmeisterschaft wäre wohl das Maximum des Möglichen, wenn man auf die Russland Wettquoten schaut.

Russland schon nach der Vorrunde ausgeschieden?

Auch wir gehen davon aus, dass der Weg für Russland bei der Heim WM 2018 kein allzu langer wird. Denn die russische Nationalmannschaft ist im internationalen Vergleich gesehen wohl nicht in der Lage, groß mitzuhalten. In der Vorrunde dürfte die Sbornaja schon gegen Uruguay den Kürzeren ziehen. Gegen Saudi-Arabien sollten die Tschertschessow-Schützlinge zwar gewinnen, wenngleich aber die Saudis nicht unterschätzt werden sollten. Das entscheidende Spiel könnte gegen Ägypten sein. Hier wird sich vielleicht der Gruppenplatz zwei hinter Uruguay entscheiden. Allerdings wäre das Achtelfinale das maximal Mögliche für die Russen. Denn dann hieße der Gegner im Normalfall entweder Portugal oder Spanien. Dies würde in jedem Falle das Ende für das WM Team Russland 2018 bedeuten.