Kann bei der WM 2018 Serbien das Achtelfinale erreichen?

Zum zweiten Mal ist man zwar inzwischen bei einer WM dabei, hat als früherer Teil Jugoslawiens auch eine lange WM-Geschichte mit einigen guten Erfolgen vorzuweisen. Dennoch ist das aktuelle WM Team Serbien 2018 eher eine Ansammlung von No-Names. Die wiederum in der Qualifikation überzeugten. Warum soll also ähnliches nicht auch in der Gruppenphase in Russland gelingen, selbst wenn die Gegner namhaft sind? Hier der Blick auf den WM-Teilnehmer vom Balkan, Serbien in Gruppe E.

Top 5 WM 2018 Wettanbieter

Sportwettenanbieter Bewertung Bonus
1.
87/100
 
100€Bonus
Unibet im TestZum Anbieter
2.
100/100
 
125€Bonus
BetHard im TestZum Anbieter
3.
93/100
 
100€Bonus
4.
100/100
 
150€Bonus
5.
57/100
 
100€Bonus
NetBet im TestZum Anbieter

Das WM Team Serbien 2018: Die weißen Adler

Wenn bei der WM 2018 Serbien antritt, dann sind auch einige Spieler aus der Bundesliga dabei, die das WM 2018 Serbien Trikot tragen. Allerdings schafften es letztendlich zwei Bundesliga-Akteure nicht in den WM 2018 Serbien Kader, die zuvor im vorläufigen Aufgebot standen. Der Schalker Nastasic musste nämlich genauso weichen wie der Frankfurter Gacinovic. Beide stehen nicht im nachfolgenden endgültigen Kader des WM 2018 Teilnehmers:

Tor: Marko Dmitrovic (SD Eibar), Predrag Rajkovic (Maccabi Tel Aviv), Vladimir Stojkovic (Partizan Belgrad)

Abwehr: Branislav Ivanovic (FK Zenit St. Petersburg), Aleksandar Kolarov (AS Rom), Nikola Milenkovic (AC Florenz), Milan Rodic (Roter Stern Belgrad), Antonio Rukavina (FC Villarreal), Uros Spajic (RSC Anderlecht), Dusko Tosic (Besiktas Istanbul), Milos Veljkovic (SV Werder Bremen)

Mittelfeld: Marko Grujic (Cardiff City), Filip Kostic (Hamburger SV), Adem Ljajic (FC Turin), Nemanja Matic (Manchester United), Sergej Milinkovic-Savic (Lazio Rom), Luka Milivojevic (Crystal Palace), Nemanja Radonjic (Roter Stern Belgrad), Dusan Tadic (FC Southampton), Andrija Zivkovic (Benfica Lissabon)

Angriff: Luka Jovic (Eintracht Frankfurt), Aleksandar Mitrovic (FC Fulham), Aleksandar Prijovic (PAOK Saloniki).

Serbiens holt sich Gruppensieg

Es war nicht unbedingt zu erwarten gewesen, dass Serbien seine Gruppe D innerhalb der UEFA in der WM 2018 Qualifikation gewinnen und damit das direkte Ticket für die WM in Russland buchen würde. Österreich hatte zwar bei der EM 2016 enttäuscht, davor aber sehr gut gespielt. Irland ist immer kämpferisch stark und vor allem zu Hause schwer zu bezwingen. Hinzu kam auch noch das wiedererstarkte Wales, das sensationell bei der EM 2016 das Halbfinale erreicht hatte. Dass es da zum Gruppensieg reichte – 21 Punkte waren es am Ende – zeigt, dass bei der WM 2018 Serbien wieder beachtet werden muss. Seit das Land alleine an den Start geht, war das nicht der Fall. Einmal nur gelang die Qualifikation für ein großes Turnier zuvor. Jetzt war man umso glücklicher, zumal ausgerechnet in dieser Generationen die Ausnahmekönner im WM Team Serbien 2018 eher nicht zu finden sind.

Mangel an ganz großen Stars

Filip Kostic vom HSV oder natürlich Milinkovic-Savic aus der Serie A, das sind Namen, die man kennt. Sehr schnelle Spieler, technisch beschlagen. Und doch fehlt bei der WM 2018 Serbien die herausragende Klasse der Einzelspieler früherer Jahre. Das muss nicht zwangsläufig ein Nachteil sein, denn in den letzten Monaten seit der EM 2016 hat sich Serbien zumindest in der gehobenen Klasse in Europa etabliert. Das WM Team Serbien 2018 glänzt zudem durch große Kunst bei Standardsituationen, wo doch wieder die alte Balkanschule feiner Techniker sichtbar wird. Trainer der Serben ist ebenfalls ein in Deutschland bekannter Mann. Mladen Krstajic, früher Spieler bei Werder Bremen und dem FC Schalke 04, hat das Team allerdings erst im Oktober 2017 übernommen. Als Novize im Trainerjob gleich bei der WM 2018 Serbien coachen zu dürfen, ist schön für Krstajic, zeigt aber auch, dass es dem serbischen Verband an Alternativen mangelt.

Die junge WM-Geschichte der Serben

Da Serbien in dieser Form erst seit 2010 eigenständig ist, ohne Montenegro, gibt es auch erst eine WM-Teilnahme zu verzeichnen. Diese fand 2010 in Südafrika statt, wo man aber als Gruppenletzter trotz eines Sieges über Deutschland nach Niederlagen gegen die weiteren Gegner Australien und Ghana ausschied. Seitdem scheiterte man zweimal in der Qualifikation. Teilnehmen wird bei der WM
2018 Serbien nun also zum zweiten Mal und möchte möglichst das erste Mal die Gruppenphase überstehen. Für Europameisterschaften qualifizierte man sich noch gar nicht, auch das kann man in der Zukunft ändern. Am besten mit dem Schwung einer erfolgreich gespielten WM in Russland.

Als Teil der Nationalmannschaft von Jugoslawien nahmen Spieler aus Serbien immerhin schon siebenmal an einer WM teil. Größter Erfolg jenes inzwischen versunkenen Landes war der 4. Platz bei der WM 1962. Auch sonst überstand man häufig die Vorrunde, etwas, was der Auswahl von Serbien bislang noch nicht vergönnt war.

Serbien mit Chancen in Gruppe E?

Natürlich wird bei der WM 2018 Serbien in dieser Gruppe E nicht als Favorit gehandelt. Das kann nur CONMEBOL Vertreter Brasilien sein. Vorteil für die übrigen drei Länder, die hier um den Einzug ins Achtelfinale kämpfen: Alle drei wissen, dass es für sie in den anderen beiden Partien „gilt“. Serbien trifft dabei zunächst auf Costa Rica, dann auf die Schweiz. Schon im ersten Spiel muss man also hellwach sein, denn die Costaricaner kommen mit reichlich breiter Brust zu diesem Turnier in Russland. Problematisch könnte es besonders dann werden, wenn man die Auftaktpartie gegen Costa Rica nicht gewinnt und wie erwartet gegen Brasilien verliert. Dann steht bei der WM 2018 Serbien in seinem letzten Gruppenspiel mächtig unter Zugzwang. Doch diesen Druck haben die beiden anderen direkten Konkurrenten natürlich ebenso. In dieser Gruppe befinden sich keine Teams aus den Verbänden AFC und CAF.

Serbien Wettquoten gegen Costa Rica

Schon zum fünften Mal ist CONCACAF Team Costa Rica für eine WM qualifiziert und doch kennt man kaum welche der Spieler aus Mittelamerika. Die große Ausnahme stellt Real Madrids Torhüter Keylor Navas dar, der gerade erst die Champions League gewann. Hinzu kommen Celso Borges von Deportivo La Coruna und Kapitän Bryan Ruiz von Benfica Lissabon, die beide ebenfalls bekannt sind und internationales Niveau besitzen. Doch auch die weniger bekannten Spieler im Kader von Costa Rica erhöhen die Serbien Wettquoten spürbar. Anders gesagt: Die Mannschaft vom Balkan ist hier keineswegs klarer Favorit. Nahezu unverändert zum WM-Turnier 2014 geht Costa Rica hier ins Rennen – und dort erreichte man bekanntlich mit starken Leistungen das Viertelfinale. Hinzu kommt in Trainer Oscar Ramirez ein Mann mit viel Charisma, aber auch Erfolg in seinem Wirken als Nationaltrainer von Costa Rica, wie nicht zuletzt die erneute souveräne Qualifikation für die WM unterstreicht.

Chancenlos gegen Brasilien?

Natürlich sind die Serbien Wettquoten vor dieser Partie gegen einen der Topfavoriten enorm hoch. Doch auch Brasilien ist nicht die unschlagbare Übermannschaft mancher früheren Jahrzehnte. Spieler wie Neymar, Paulinho oder Coutinho verkörpern selbstredend absolute Weltklasse. Zudem gewann Brasilien die stets anspruchsvolle Qualfikation in Südamerika, scheint das Trauma vom 1:7 gegen Deutschland bei der Heim-WM abgelegt zu haben, nicht zuletzt, da vor kurzem eine kleine Revance mit einem 1:0-Sieg gegen Deutschland gelang. Geht alles seinen normalen Gang, wird das WM Team Serbien 2018 auch tatsächlich keine Chance gegen Brasilien haben. Doch wenn die Serben geschickt verteidigen, könnte selbst eine Abwehrreihe um den filigranen Neymar Probleme bekommen, zum Torerfolg zu gelangen. Und mit nur einer Niederlage aus den zehn Qualifikationsspielen seiner eigenen Qualifikationsgruppe hat Serbien schon demonstriert, dass es aktuell schwierig zu besiegen ist. Vielleicht geht da was gegen Brasilien?

Dritter Gegner von Serbien bei der WM 2018: Schweiz

Die Schweiz ist in den letzten Jahren Dauergast nicht nur bei WM-Turnieren, sondern dort sogar im Achtelfinale. In dieser besonderen Konstellation, in der sich alle drei Teams hinter Brasilien um den zweiten Platz bemühen und ein echter Underdog in Gruppe E fehlt, könnte es aber schwierig werden, diesen Erfolg zu wiederholen. Mit etlichen Spielern aus der Bundesliga im Kader besitzt man natürlich gehobenes internationales Niveau. Dennoch wird bei der WM 2018 Serbien für die Schweizer ein schwieriger Gegner werden. Das weiß auch der – relativ – neue Trainer Vladimir Petkovic, der auf den Deutschen Ottmar Hitzfeld folgte. Seine große Aufgabe, die verschiedenen Mentalitäten im Kader der Schweiz gemeinsam an einem Strang ziehen zu lassen, scheint er aber erfolgreich bewältigt zu haben. Neun Siege aus zehn Qualifikationsspielen sprechen jedenfalls die Sprache des Erfolgs und erhöhen die Serbien Wettquoten.

Was kann Serbien erreichen?

Wenn wir also nun bei allen Spielen der WM 2018 Serbien unter die Lupe nehmen, dann fällt schnell auf, dass wir die Kicker vom Balkan nicht unbedingt im Achtelfinale erwarten können. Zumindest lassen darauf die Serbien Wettquoten schließen. Dass Brasilien vor dem WM Team Serbien 2018 landen wird, dürfte fast schon verbrieft sein. Dahinter werden sich die drei restlichen Gruppenteams einen Kampf um Platz zwei leisten – so die allgemeinen Einschätzungen. Dabei allerdings wird insbesondere der Schweiz eine größere Chance eingeräumt als Filip Kostic und Co. Und manch ein Experte sieht sogar die Möglichkeiten für Costa Rica größer als für Serbien, bei der FIFA Fußball WM 2018 das Achtelfinale zu erreichen. Unter dem Strich also sehen die Chancen nicht so gut aus für Serbien, länger als bis zum Ende der Vorrunde in Russland bleiben zu dürfen.

Wie weit kommt Serbien bei der WM?

Natürlich haben auch wir uns Gedanken darüber gemacht, wie es um die Serbien Wettquoten in der Realität bestellt ist. Klar scheint: Gruppenplatz eins ist für Brasilien reserviert. Alles andere ist auch für uns nicht vorstellbar. Dahinter wird es nach unserer Einschätzung in der Tag zu dem Dreikampf Schweiz – Costa Rica – Serbien kommen. Wer hier letztendlich das bessere Ende für sich behalten wird, ist schwer vorherzusagen. Allerdings dürfte dies im Normalfall auch zweitrangig sein. Denn ob nun Serbien, Costa Rica oder die Schweiz – der Gruppenzweite trifft im Normalfall auf Deutschland im Achtelfinale. Hier dürften alle drei Teams dann den Kürzeren gegen den Weltmeister von 2014 ziehen.