Die WM 2018 Qualifikation

Vor jedem großen Turnier blickt die Welt gespannt auf die Qualifikation und die Gruppenauslosung der WM 2018. Wer schafft es? Und wer scheitert? Immer wieder kommt es hier zu großen Überraschungen, sodass Favoriten ausscheiden und Außenseitern die Qualifikation gelingt. Doch genau das ist es schließlich, was die Spannung des Fußballs ausmacht. Auch die abgelaufene WM 2018 Qualifikation hatte einige dieser Überraschungen parat und es lohnt, auf diese Spiele zurückzublicken.

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WM 2018 Qualifikation in Europa – UEFA

An der WM 2018 Qualifikation Europa und den späteren WM Playoffs 2018 nahmen 54 UEFA-Mitglieder an der Quali teil. Dazu wurden die Teams in Abhängigkeit von ihrer Weltranglistenposition in sechs Lostöpfe verteilt. Aus diesen Lostöpfen wurden dann insgesamt neun Gruppen zusammengelost. Im Laufe von etwas mehr als einem Jahr spielte innerhalb dieser Gruppen dann jede Mannschaft in Hin- und Rückspiel gegen jede. Der Gruppensieger qualifizierte sich automatisch für die FIFA Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Darüber hinaus hatten auch die acht besten Gruppenzweiten Chancen, ein WM-Ticket zu buchen. In einer Play-off-Runde ermittelten diese acht Mannschaften nämlich die vier weiteren Teilnehmer der WM 2018, sodass die UEFA inklusive Gastgeber Russland 14 WM-Teilnehmer zu verzeichnen hat. Schauen wir uns nun an, wie die WM 2018 Qualifikation der europäischen Teams im Einzelnen verlaufen ist.

Deutschland – Rekord der Fußball WM Geschichte

Deutschland wurde in die Gruppe C der WM 2018 Qualifikation in Europa gelost, wo es auf die Gegner Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino traf. Bei diesen Spielen konnte Deutschland quasi auf ganzer Linie überzeugen. Schon die ersten beiden Begegnungen gegen Norwegen und Tschechien konnte Deutschland jeweils mit 3:0 für sich entscheiden. Auch gegen Nordirland gewann man, ohne ein Gegentor zu kassieren, bevor man San Marino sogar mit 8:0 vom Platz fegte. Erst im Duell mit Aserbaidschan kassierten die Deutschen ihr erstes Gegentor, gewannen aber auch diese Partie souverän. Auch konnte in der Rückrunde der WM 2018 Qualifikation Deutschland überzeugen. Nach einem weiteren hohen Sieg gegen San Marino konnte auch Tschechien besiegt werden, bevor gegen Norwegen, Nordirland und Aserbaidschan weitere souveräne Siege gelangen. So belegte Confed Cup Sieger Deutschland am Ende nicht nur den ersten Gruppenplatz, sondern stellte auch einen neuen Rekord auf, den bisher Spanien gehalten hatte. Spanien hatte 2010 in der Qualifikation ebenfalls alle Spiele gewonnen, doch die Tordifferenz war weniger gut ausgefallen als nun bei Deutschland.

Die übrigen Gruppen – voller Überraschungen

In den übrigen Gruppen kam es teils zu erwartbaren und teils zu völlig unerwarteten Ergebnissen. So wurde Frankreich in der Gruppe A zwar wenig überraschend Gruppensieger, doch die Niederlande verpassten knapp den zweiten Platz und damit die WM 2018 Qualifikation. In der Gruppe B hingegen wurde Portugal Gruppensieger, was man vom Europameister auch erwarten durfte. In der vergleichsweise ausgeglichenen Gruppe D errang Serbien den Gruppensieg und verwies zum Beispiel Österreich auf Rang 4. In den Gruppen E und F konnten sich wiederum die Favoriten durchsetzen, und zwar Polen sowie England. Die nächste Überraschung gab es jedoch in der Gruppe G, wo Spanien und Italien um den Gruppensieg kämpften. Spanien hatte hier das glückliche Ende und wurde Gruppensieger, während Italien in den Play-offs später die Qualifikation verpasste. In der Gruppe H konnte sich zwar Favorit Belgien durchsetzen, doch in der Gruppe I überraschte einmal mehr Island und wurde vor Kroatien Gruppensieger.

Play-offs für die Gruppenzweiten

Die acht besten Zweitplatzierten der neun Gruppen spielten dann laut dem WM 2018 Modus in WM Qualifikation 2018 Playoffs gegeneinander, um die restlichen vier WM-Tickets unter sich auszumachen. Die neun Gruppenzweiten waren die Schweiz, Italien, Dänemark, Kroatien, Schweden, Nordirland, Griechenland, Irland sowie die Slowakei. Letztere war der schlechteste Gruppenzweite und schied daher schon vor den Play-offs aus. Aus den verbliebenen acht Teams wurden nun vier Paarungen zusammengelost, wobei die Schweiz auf Nordirland traf und erwartungsgemäß gewann. Die größte Überraschung stellte jedoch zweifellos die Begegnung von Italien und Schweden dar, die Schweden für sich entscheiden konnte, sodass Italien völlig unerwartet die WM verpasste. In den weiteren Paarungen trafen Kroatien auf Griechenland sowie Dänemark auf Irland. Hier konnten sich jeweils die Favoriten – also Kroatien und Dänemark – durchsetzen.

Die Qualifikation in Afrika – CAF

In Afrika ermittelten 54 Verbände der CAF fünf Teilnehmer der WM 2018über die WM 2018 Qualifikation. Bei der aktuellen Qualifikation nahmen an der Quali jedoch lediglich 53 Teams teil, da Simbabwe von der Qualifikation ausgeschlossen wurde. In einer ersten Runde trafen die laut Weltrangliste schwächsten Teams aufeinander und ermittelten in Hin- und Rückspielen jene Teams, die in die zweite Runde aufstiegen, wo man auf die stärkeren Teams traf. Die Sieger dieser zweiten Runde wurden dann in der dritten Runde in 5 Vierergruppen gelost, wobei sich die jeweiligen Gruppensieger für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland qualifizierten. Diese Gruppensieger, die ihr WM-Ticket buchen konnten, waren Tunesien, Nigeria, Marokko, der Senegal sowie Ägypten.

Die Qualifikation in Südamerika – CONMEBOL

Die WM 2018 Qualifikation in Südamerika hatte eine besonders hohe Spannung zu bieten, sodass davon auch in den europäischen Medien intensiv berichtet wurde. Die zehn südamerikanischen Teams spielten in ihrer Qualifikation im Ligasystem gegeneinander, sodass also jeder gegen jeden spielte. Dabei berechtigten die ersten vier Tabellenränge zur Teilnahme an der WM, während das fünftplatzierte südamerikanische Team sich über die interkontinentalen Play-offs gegen den Sieger der Ozeanien-Qualifikation um ein WM-Ticket bewerben muss. Bei der Qualifikation in Südamerika spielte Brasilien seine ganze Stärke aus und belegte mit zehn Punkten Vorsprung Rang 1. Dahinter jedoch entbrannte ein enges Rennen um die übrigen WM-Tickets. Besonders Argentinien musste lange zittern und drohte die WM zu verpassen. Letztendlich belegte Uruguay jedoch Rang 2, Argentinien Rang 3. Kolumbien Rang 4 und Peru Rang 5. Chile schied punktgleich mit Peru aufgrund des schlechten Torverhältnisses aus. Insgesamt trennten Rang 6 von Rang 3 lediglich zwei Punkte.

Die Qualifikation in Asien und Australien – AFC

Die Fußball WM Qualifikation in der asiatischen Zone sowie in Australien ähnelt in ihren Grundzügen der Qualifikation in der afrikanischen Zone. Dabei traten in der ersten Runde die schwächsten Mannschaften gegeneinander an, wobei die Sieger sich für die zweite Runde qualifizierten, in der man auf die stärkeren Mannschaften traf. Hier wurde in acht Gruppen weitergespielt, wobei sich die Gruppensieger sowie die vier besten Gruppenzweiten für die dritte Runde qualifizierten. Bei dieser dritten Runde wurden die Teams in zwei Sechsergruppen gelost. Die Gruppensieger sowie die Gruppenzweiten qualifizierten sich dann automatisch für die Weltmeisterschaft. Konkret waren dies der Iran, Südkorea, Japan und Saudi-Arabien. In einer vierten Runde trafen dann die beiden Gruppendritten Australien und Syrien aufeinander, wobei der Sieger dieses Duells in den interkontinentalen Play-offs wiederum gegen den Viertplatzierten der CONCACAF-Qualifikation antrat.

Die Qualifikation in Nord- und Mittelamerika – CONCACAF

Die Qualifikation in Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik wird in insgesamt fünf Runden ausgetragen. In den ersten Runden steigen die schwachen Teams ein und mit jeder Runde kommen stärkere Teams hinzu. Die ersten drei Runden werden dabei im K.-o.-System gespielt, bevor in der vierten Runde die Mannschaften in 34 Gruppen gelost werden. In der fünften Runde schließlich gibt es nur noch eine Sechsergruppe, wobei die drei bestplatzierten Mannschaften sich für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Bei der abgelaufenen Quali waren dies Mexiko, Costa Rica sowie Panama, wobei Mexiko einen recht souveränen Gruppensieg mit lediglich einer einzigen Niederlage einfahren konnte. Honduras belegte Rang 4 und konnte somit an den interkontinentalen Play-offs teilnehmen, wo man auf Australien traf.

Die Qualifikation in Ozeanien und die interkontinentalen Play-offs

Auch in Ozeanien wurde die WM 2018 Qualifikation in insgesamt drei Runden ausgespielt, wobei zunächst die schwachen Teams in der ersten Runde spielen und in der zweiten Runde die stärkeren Teams einsteigen. Schließlich wird ein Finale ausgespielt, in dem bei dieser Qualifikation Neuseeland auf die Salomonen traf. Die Kiwis konnten sich dabei mit 6:1 im Hinspiel und 2:2 im Rückspiel durchsetzen. Damit wurden sie nicht nur Ozeanienmeister, sondern qualifizierten sich auch für die interkontinentalen Play-offs, in denen man auf Peru traf. Hier endete das Hinspiel mit einem torlosen Remis, bevor Neuseeland Peru im Rückspiel mit 0:2 unterlag. Im zweiten interkontinentalen Play-off-Spiel traf Honduras auf Australien. Auch hier fielen im Hinspiel keine Tore, doch im Rückspiel konnte sich Australien mit 3:1 durchsetzen.

Fazit – Teilnehmer der WM 2018

Bei der WM 2018 Qualifikation gelang es also nicht ausschließlich den Favoriten, sich zu qualifizieren, sondern auch manche Außenseiter wurden überraschend Teilnehmer der WM 2018. Besondere Aufmerksamkeit erhielt dabei das unerwartete Ausscheiden Italiens gegen das vergleichsweise schwache Schweden. Die spannendste Qualifikation für diese WM dürfte sich hingegen in Südamerika abgespielt haben, wo sich eigentlich erst am letzten Spieltag entschied, welche Favoriten daheimbleiben mussten und welche ihr WM-Ticket buchen konnten. Aus dieser Fußball WM Qualifikation wird außerdem der Rekord Deutschlands in Erinnerung bleiben, indem die Mannschaft aus zehn Spielen zehn Siege erringen konnte und dabei das bisher höchste Torverhältnis vorweisen konnte. Die Gruppenauslosung zur WM 2018verspricht, dass die WM selbst mindestens ebenso spannend wird wie bereits die Qualifikation.

Ausblick – Gruppenauslosung der WM 2018

Nach der Qualifikation hielt dann auch die Gruppenauslosung der WM 2018die eine oder andere Überraschung für die WM 2018 Mannschaften parat. So treffen in der Gruppe B beispielsweise mit Portugal und Spanien gleich zwei europäische Spitzenteams aufeinander. Deutschland hingegen erwischte eine absolut machbare Gruppe, in der es auf Italien-Bezwinger Schweden, Südkorea sowie – wie schon beim Confed-Cup – Mexiko treffen wird. Darüber hinaus gibt es auch manch schwache Gruppe, so zum Beispiel die Gruppe des Gastgeberlandes, in der vermutlich Uruguay das stärkste Team der Teilnehmer der WM 2018 darstellen dürfte. Laut dem WM 2018 Spielplan wird in dieser Gruppe auch das Eröffnungsspiel bestritten werden. Diese teils sehr interessante Gruppenauslosung zur WM 2018dürfte zu manch packendem Spiel führen, sodass der Vorfreude auf die WM also nichts mehr im Wege steht.