Weshalb machen Online Wetten eigentlich so viel Spaß?

Das Online Wetten eine Menge Spaß machen braucht man wohl dem größeren Teil der Leser hier nicht erst zu erklären. Doch weshalb ist dies eigentlich so? Was bewirken Online Wetten, oder was macht diese aus, dass so eine Menge Spaß dabei entsteht. Immerhin bereiten Online Wetten ja genug Vergnügen, um auch mögliche Verluste die durch das Hobby Online Wetten entstehen können hinzunehmen.

Im Folgenden bin ich der Frage nachgegangen. Außerdem möchte ich zunächst auch darauf eingehen, weshalb schon unser innerer Neandertaler Vergnügen an Online Wetten empfindet. Denn in Teilen ist die Faszination der Sportwetten schon seit der frühsten Menschheitsgeschichte in uns allen verankert.

Online Wetten Spaß

Online Wetten - Eine Art Freizeitpark fürs Gehirn.

Warum mögen wir Online Wetten evolutionsbedingt?

Tatsächlich ist es nämlich so, dass die erste Veranlagung zu Online Wetten schon so lange in der DNA der Menschheit schlummert, wie es diese gibt. Online Wetten können als moderner Wettbewerb gesehen werden. Man tritt mit seiner Vorhersage an und kann in dem Fall, dass diese sich bewahrheitet, einiges an Geld gewinnen. Und Geld ist heute sehr entscheidend für die soziale Stellung. Verliert man, dann hat man es immerhin versucht.

Ähnlich war es auch bei den Steinzeitmenschen schon. Wer eine höhere Stellung für angemessen hielt suchte den Wettbewerb damals eben mit Stein oder Keule. Hatte man gewonnen, dann konnte man sich über eine höhere Stellung freuen. Eventuell über das Vorrecht bei Steinzeitfrauen. Der Stärkere gewinnt und darf sich fortpflanzen. Reiner Darwinismus. Heute ist es natürlich kaum möglich die soziale Stellung mit einer Keule zu erhöhen. Wer aber eine Online Wette gewinnt kann sich unter Umständen sein Traumauto leisten, was sonst nicht möglich wäre. Und über ein flottes Gefährt an das Weibchen der Träume zu gelangen ist heute gar keine so unübliche Situation mehr. Natürlich mag dies hier nicht für jeden in gleichem Maße gelten.

Der Hang zu Wetten - Bereits in der Kindheit vorhanden

Aber letztendlich ist der Drang nach Wettbewerben und dem damit verbundenen Ansehen bereits so weit in allen Menschen verankert, dass die ersten Wetten bereits in der Kindheit abgeschlossen werden. Unwissend natürlich, in Hinblick auf spätere Online Wetten. Da heißt es dann Dinge wie „Wetten du schaffst es nicht über den Fluss zu springen?“ Schaffte man es gewann man Ansehen und konnte triumphieren. Der Aufstieg in der sozialen Gruppe. Viel man ins Wasser wurde man nass, zum Ziel von Witzen und war im sozialen Gefüge eher gesunken. Kinder sind da noch viel näher am ursprünglichen Steinzeitmenschen. Denn Geld oder dergleichen, über welches sich erwachsene definieren, sind für Kinder nicht oder nur so eingeschränkt vorhanden, dass klar Leistungen im Vordergrund stehen, die die Keule der Steinzeit etwas besser repräsentieren.

Erfolge sorgen für Glückshormone

Nachdem der Steinzeitmensch dann sein Gegenüber niedergestreckt hatte verspürte er sicher das Gefühl von Erfolg. Glückshormone wurden sicher schon damals ausgeschüttet. Und hat er sich durch seinen Revierkampf ein Weibchen erobert, dann sicher gleich noch einmal. An Glückshormone kann sich sicherlich auch jeder aus seiner Jugend erinnern, der den sinnbildlichen Sprung über den Fluss trocken überstanden hatte.

Und auch Sportwetten sorgen für Glückshormone. Im Gewinnfall ist es, neben den rein finanziellen Vorteilen, auch schlicht ein gutes Gefühl Recht behalten zu haben. Das Gehirn ist geradezu süchtig nach solchen Erfolgsmomenten.  Ein System, welches die Natur sich gut ausgedacht hat um den vermeintlich stärkeren auch zu motivieren sich durchzusetzen. Das ist uns geblieben.

Das trügerische ist die Tatsache, das Glückshormone immer nur bei punktuellen Ereignissen in entsprechendem Maß ausgeschüttet werden. Denn sozial aufsteigen, im Sinne von Reichtum anhäufen, kann man heute sicherlich teils auch durch einen guten Job. Dauerhafte Anstrengung und die Politik der kleinen Ziele summieren sich irgendwann. Täglich von Endorphinen durchflutet wird man bei der Arbeit dennoch nicht. Eher im Gegenteil. Höchstens bei kurzeitigen außergewöhnlichen Erfolgen, wie bei der Beförderung, kann dies schon mal vorkommen.

Auf der Suche nach den Glückshormonen

Daher suchen sich auch erfolgreiche Arbeitnehmer ihren „Kick“ an Glückshormonen an anderer Stelle. Dies kann, das sollte man nicht verschweigen, auch über Sport generiert werden oder sogar über Videospiele (ESport). Oder eben durch einen Besuch des Online Buchmachers.

Spaß

Tatsächlich sind Videospiele mit die größten Konkurrenten für Online Wetten, wenn es um Erfolge ohne körperliche Anstrengung geht.

Bei letzterem ist es eigentlich egal, ob man Stunden in die richtige Wettstrategie investiert oder einen Tipp auf Glück abgibt. Glückshormone werden im Gewinnfall stets ausgeschüttet. Je höher der Gewinn, also je deutlicher das Ereignis, desto mehr Hormone sorgen für den inneren Freudentaumel. Ein Gefühl, welches man heute abseits von Sportwetten und sonstigen Glücksspielen kaum ohne echte Anstrengung findet. Und anstrengen möchte man sich nun mal nicht unbedingt auch noch nach Feierabend. Sportwetten machen also vor allem deshalb eine Menge Spaß.

Spaß bei Online Wetten

Ähnliche Hormonausschüttungen wie Online Wetten könnte auch ein Hochseilgarten bringen. Nur wer hat nach der Arbeit noch die Zeit und Energie?

Weshalb machen Sportwetten auch Spaß, wenn man mal verliert?

Doch Sportwetten machen nicht nur dann Spaß, wenn man gewinnt. Auch wenn man verliert vergeht einem der Spaß nicht. Und wer verantwortungsvoll spielt und keine übersteigerten Einsätze leistet, dem sind die Verluste nicht selten „den Spaß wert“. Doch wie kommt das? Immerhin sollten doch ohne Gewinn auch keine Glückshormone belohnend wirken, oder? Dem ist so nicht ganz richtig. Es gibt ja auch den Near-Miss-Effekt. Dieser stellt zwar zweifelsohne nur einen Teil des Spaßes am Verlieren dar, aber einen der größeren Teile.

Spaß am Verlust von Online Wetten – Der Near-Miss-Effekt macht es möglich

Der Near-Miss-Effekt ist ein wissenschaftlicher Begriff. Frei übersetzt könnte man ihn etwa Knapp-daneben-Effekt nennen. Er kommt neben dem Glücksspiel auch in anderen Bereichen, beispielsweise bei Achterbahnen, zum Einsatz. Bezogen auf Glücksspiel lässt sich der Effekt aber am leichtesten mit einem Slot aus den Online Casinos der Buchmacher erklären. Ein solches Casino kann man sich beispielsweise auch bei Bet365 ansehen.

 
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Das Gehirn gibt Glückshormone schon dann frei, wenn ein Gewinn, ein Erfolg, in Aussicht steht. Beispielsweise dann, wenn man im Online Slot zwei der drei Symbole hat, die häufig für Freispiele benötigt werden. Dies machen sich Casino Spiele auch zunutze. Meist löst jeder dieser Symbole (Scatter) einen Ton aus. Hat man diesen zwei Mal gehört erwartet man intuitiv den dritten. Das Gehirn stößt Glückshormone aus. Man freut sich über Sonderspiele und einen damit verbundenen wahrscheinlichen Gewinn obwohl man beides noch gar nicht hat.

In den letzten Jahren kam auch kaum ein Slot neu hervor, der sich diesen Effekt nicht noch zu Nutze macht indem er ihn verstärkt. Meist drehen sich bei moderneren Spielen die Walzen langsamer oder länger, wenn man bereits zwei Scatter hat. Das löst den Eindruck aus der Dritte müsse bald folgen und lässt außerdem länger im Unklaren. Es gibt mehr Glückshormone. Denn das letztendliche Ergebnis, also in diesem Beispiel das eben doch kein dritter Scatter kam, wird erst später geliefert. Das Gehirn bekommt erst später den Impuls mit, diesen falsch gelieferten Glückshormonen aufzuhören.

Spaß bei Online Wetten

Gewinnen ist besser als verlieren. Aber auch ein Gewinn ist nicht alles.

Near-Miss-Effekt bei Sportwetten – So sieht er aus

Wenngleich ein Online Casino das Paradebeispiel für einen Near-Miss-Effekt bietet, so findet man diesen auch bei Sportwetten. Eine Fußballwette beispielsweise, die live im Fernsehen übertragen wird kann dies auch bieten. Hat man beispielsweise auf Unentschieden gesetzt und so steht es auch in der letzten Minute noch, dann werden langsam Aufregung und Glückshormone einsetzen. Man hat eine Menge Spaß mit Sportwetten. Fällt nun doch noch ein Tor in den letzten Sekunden ist zwar die Wette verloren, den Spaß hatte man aber dennoch Und es war ein angenehmes Gefühl. Ungeachtet der Ernüchterung, die dann folgt.

Ähnlich verhält es sich beispielsweise mit Kombiwetten. Wenn alle Tipps stimmen und nur der letzte noch ausgewertet werden muss, dann kann man den Near-Miss-Effekt spüren. Auch wenn das letzte Spiel am Ende scheitert. Nur weitaus geringer ausgeprägt, als beispielsweise im Casino. Für eben dieses Gefühl ist letztendlich in vielen Fällen sogar ein überschaubarer Verlust egal. Man hat sich dadurch gewissermaßen Glückshormone gekauft. Man hatte echten Spaß mit Online Wetten.

Fazit und abschließende Worte – Weshalb machen Online Wetten Spaß?

Der Spaß an Online Wetten ist tief in unserer Entwicklung als Mensch verankert. Im Grunde stellen sie teilweise eine Möglichkeit dar Dinge zu erleben, die die heutige zivilisierte Gesellschaft glücklicherweise nicht mehr im Alltag bietet. Dabei sind Online Wetten nicht der einzige Gangbare Weg, aber immerhin einer unter vielen.

Viel interessanter ist die Frage danach, weshalb Online Wetten auch dann oft noch Spaß machen, wenn man verliert. Und hier wird es kompliziert. Immerhin anschneiden konnte ich hier einige Effekte von Psychologie und Biochemie, die mit Online Wetten und Spaß eng verknüpft sind. Die Thematik im Gesamten ist natürlich wissenschaftlich weitaus komplizierter und hier weder detailliert noch vollständig dargelegt. Den normalen Leser ohne entsprechenden Fachhintergrund würde das Thema zu sehr im Detail aber auch schlich zu sehr fordern. Dennoch hoffe ich gut angedeutet zu haben was in den Köpfen vorgeht, die sich gerade mit Online Wetten beschäftigen. Und weshalb auch ein Verlust des Einsatzes nicht dem Verlust von Spaß bei Online Wetten gleichkommen muss.

 
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