Moto GP: Alles zum Saisonstart in Katar

Die neue Moto-GP-Saison startet am 8. April in Katar und zahlreiche Motorsportfans auf der Welt sind wieder in voller Vorfreude. Spannende Rennen, insgesamt 18 an der Zahl, werden dieses Jahr wieder ausgetragen. Hierzu gehören neben Katar auch Rennstrecken in Australien, Spanien, Frankreich, Deutschland und Italien. In den USA werden ebenfalls wieder Rennen der Moto-GP ausgetragen, sowohl in Indianapolis als auch in Laguna Seca. Insgesamt streiten sich mehr als 20 Fahrer um den Titel. Darunter befindet sich im Gegensatz zur Formel 1 jedoch kaum deutsche Vertretung. Mit Stefan Bradl, welcher die Startnummer 6 trägt, geht nur ein Deutscher ins Rennen. Vor allem Spanier sind zahlreiche vertreten. moto

1 Deutscher, 15 Teams und 18 Rennen im Rennkalender des Moto-GP vorzufinden

Die Fahrer, die für insgesamt 15 Teams fahren, entscheiden in den 18 Rennen, wer am Ende der Saison mit Abschluss des Rennens in Valencia am 09.11. neuer Weltmeister in diesem Rennsport wird. Die Anbieter von Sportwetten rechnen mit guten Chancen für den amtierenden Weltmeister Casey Stoner sowie für seine ärgsten Konkurrenten Jorge Lorenzo, Andrea Dovizioso und Dani Pedros. Der Wettanbieter Interwetten stellt daher auch nur durchschnittliche Quoten für diese Top-Fahrer in Aussicht. Gerade für Stoner, der den Moto-GP bereits seit 2007 in jeglicher Hinsicht dominiert, sehen die Quoten alles andere als renditeträchtig aus. Dem einzigen Deutschen - Stefan Bradl - werden nur bedingt Chancen eingeräumt.

Tickets für Rennen in der Nähe günstig bei den offiziellen Vorverkaufsstellen erwerben

Tickets für den Moto-GP können ohne Probleme an zahlreichen Vorverkaufsstellen erworben werden. Dazu besteht die Möglichkeit, auch die Anreise und eine Unterkunft nahe der Strecke in einer Kombination zu erwerben. Neben den offiziellen Ticketstellen des Rennverbandes kann man Eintrittskarten auch bei unzähligen Vertriebspartnern erwerben. Der Grand Prix in Deutschland findet im Übrigen am 06.07. statt. Der Sachsenring wird Austragungsstätte sein. Die von Deutschland aus gesehen nächst gelegenen Rennstrecken findet man im niederländischen Assen, im italienischen Mogello, welches im Norden des Landes liegt, sowie in Le Mans in Frankreich und in Brno bzw. Brünn in Tschechen vor. Letzterer Austragungsort befindet sich rund 425 Straßenkilometer von Passau und 550 Straßenkilometer von München entfernt, sodass es mit dem Auto ausgesprochen einfach aus Bayern anzufahren ist.

MotoGP: Welche Regeländerungen gibt es?

Durch die neuen Regeln soll die MotoGP für neue Teams interessanter werden Seit 2012 müssen sich die Fahrer der MotoGP auf neue Regeln einstellen. In den letzten Jahren hatten die teilnehmenden Teams mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Diese entstanden durch eine Umstellung der Maschinen. Mit den neuen Regeln nehmen sich die Veranstalter dieser Schwierigkeit an, in der Hoffnung keine Teams mehr für den MotoGP zu verlieren. Aber welche Auswirkungen haben die Regeländerungen und was dürfen Fans erwarten?  

Weniger Kosten durch andere Motoren

Die finanzielle Belastung, die die MotoGP für Teams und Veranstalter der Strecken bedeutet, zeigte sich 2011 in der Absage des Sportverbandes des ADAC, nach der der Sachsenring nicht mehr als Strecke zur Verfügung stehen wird. Im Dezember 2011 nahm der Veranstalter jedoch seine Absage zurück, so dass sich die Fans 2012 auf spannende Rennen auf dem Sachsenring freuen dürfen. Grund für die Meinungsänderung ist der Zusammenschluss neuer Veranstalter. Auch für die Teams soll der Motorsport bezahlbarer werden. Aus diesem Grund sind für 2012 Maschinen mit einem 1000 Kubikzentimeter Motor erlaubt, die mit Serienmotoren vergleichbar sind. Teams, die weiterhin Prototypen verwenden, müssen mit deutlichen Einschränkungen rechnen. Außerdem sind 1-Liter-Motoren mit vier Zylindern zulässig. Schließlich ist ein Verbot elektrischer Fahrhilfen im Gespräch, wie sie auch in der Formel 1 zum Einsatz kommen.

Spannendere Rennen für Fans der MotoGP

Fans bringen die Regeländerungen viele Vorteile. Durch die strengeren Regeln dürfen die Motorradhersteller die Rennen weniger für das Testen der Prototypen verwenden und die Leistung der Fahrer rückt mehr in den Mittelpunkt. Dadurch dürfen Fans auf spannendere Rennen und Zweikämpfe hoffen. Ebenso geben die Änderungen Anlass, auf die Platzierungen zu tippen, so dass private und kommerzielle Sportwetten für die Moto GP interessanter werden, was bspw. das Tipico Wettprogramm zeigt. Schließlich wird die Moto-GP für kleinere Teams interessanter, die bisher nicht teilnehmen durften.

Neue Regeln sollen mehr Teams anziehen

Durch die gesenkten Motorradkosten sowie die erlaubte Verwendung von Serienteilen ermöglicht der Veranstalter Teams die Teilnahme am Rennen, denen weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Dadurch lernen die Fans auf der Strecke die Leistung anderer Motorräder kennen. Doch besteht das Risiko, dass ein starkes Gefälle zwischen finanziell starken Herstellern mit Prototypen und schwächeren Teams mit leistungsschwächeren Maschinen entsteht.
 
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