EWS – Tipbet unterstützt FIFA bei der Früherkennung von Wettbetrug

Bei der FIFA geht es derzeit mächtig darum, dass verlorenes Vertrauen wiedergefunden wird. Zwar hat der aktuellere Vertrauensverlust hauptsächlich mit den Interna des Weltfußballverbands zu tun, allem voran Sepp Blatter und diversen Ungereimtheiten bei der Vergabe von internationalen Turnieren, doch den Integritätsverlust bekämpft man auf weitaus breiterem Feld. Und zwar schon länger als die aktuellen, internen Skandale die FIFA verunglimpften. So kam auch das Early Warning System von FIFA zustande, welches von der FIFA selbst als wichtiger Bestandteil der Integritätsoffensive bezeichnet wird.

Beim Early Warning System, kurz EWS, handelt es sich um ein Frühwarnsystem, welches vor allem die Integrität des Sports selbst schützen und untermauern soll. Im Wesentlichen sollen Manipulationen und Wettbetrug möglichst früh aufgedeckt werden, schon bevor es zur Ausführung des kriminellen Plans kommen kann im Idealfall. Und hier hat die FIFA nun einen wichtigen Unterstützer gewonnen. Buchmacher Tipbet hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem Weltfußballverband unterzeichnet, die dabei helfen soll das ambitionierte EWS zum Erfolg werden zu lassen.

ews

Die Geschichte des FIFA EWS – Eine Lösung gegen Wettskandale musste her

Bereits im Jahr 2006, also vor etwa einem Jahrzehnt, hatte man bei der FIFA eingesehen, dass etwas im Argen ist, in der Welt des Fußballs. Aufgerüttelt durch die damals noch aktuelleren Wettskandale, deren Ausmaß möglicherweise heute noch nicht im letzten Detail an die Öffentlichkeit gelangt ist, entschied man, dass es eine Art Frühwarnsystem geben sollte, bei der Fußball WM 2006 in Deutschland. Und dies wurde auch geschaffen. Das EWS wurde mit Erfolg während der WM 2006 getestet und wusste zu überzeugen. Daher wurde entschieden, dass das EWS in Zürich eigene Büros mit eigenem Personal erhalten sollte. Allerdings hat der Wettmarkt sich im Laufe der Jahre weiter gewandelt. Die immer stärkere Verbreitung von Live Wetten beraubte das EWS seiner eigentlichen Aufgabe als Frühwarnsystem. Da Live Wetten sehr kurzfristig gesetzt werden, und eben nicht noch vor Spielbeginn, wurde der ursprungszweck des EWS teilweise verunmöglicht, verdächtige Aktivitäten schon im Vorfeld zu bemerken.

EWS heute

Daher ist die Hauptaufgabe des EWS heute die, dass man Wettmärkte und Sportdaten genauestens beobachtet und auf Auffälligkeiten überprüft. So kann zumindest im Nachhinein im Verdachtsfall noch gehandelt werden, und die einzelnen Verbände oder die FIFA selbst können eine Wiederholung des Falles ausschließen, da man ihn bemerkt hat und disziplinarische Maßnahmen einleiten konnte.

Entstanden ist die Idee der FIFA bereist zum Sommermärchen in Deutschland

Entstanden ist die Idee der FIFA bereist zum Sommermärchen in Deutschland

Die eigenständige Early Warning System GmbH bietet ihre Ergebnisse jedoch nicht nur der FIFA an. Auch angeschlossene nationale Verbände und andere Veranstalter können die Dienste des EWS in Anspruch nehmen. Dabei arbeitet der EWS nach eigenen Angaben unabhängig von der kommerziellen Wettindustrie und setzt auf ein Programm aus drei Säulen.

  1. Zum einen setzt man auf Kooperation mit diversen Partnern, etwa Buchmachern wie jetzt auch Tipbet, die dem IWS verdächtige Vorgänge melden. Hierbei kommen beispielsweise verdächtige Häufungen von Außenseitertipps infrage.
  2. Weiterhin wird auch technisches Monitoring betrieben. Sowohl die Sportveranstaltung selbst, als auch die Quoten der Buchmacher werden technisch überwacht und daraufhin geprüft, ob beispielsweise unerwartete und ungewöhnliche Quotenänderungen eintreten.
  3. Das ganz althergebrachte Networking über Kontaktpersonen in verschiedenen relevanten Bereichen soll die dritte Säule darstellen.

Ein weiterer Punkt, der in die Zuständigkeit des EWS fällt, ist die Aufklärung zu Wettbetrug und Spielmanipulation. Beispielsweise kleine Ligen wie die Oberliga können sicher vom Know How des großen Verbandes profitieren. Auch einzelne Athleten sollen aufgeklärt werden. So, dass sie beispielsweise im Falle einer Drohung diese Melden, anstatt ihr nachzugeben.

Der EWS soll helfen, dass Bälle in Zukunft sportlich ins Tor gehen und nicht weil der Torwart sich abwendet.

Der EWS soll helfen, dass Bälle in Zukunft sportlich ins Tor gehen und nicht weil der Torwart sich abwendet.

Der EWS ist vergleichbar mit Sportradar

Tatsächlich macht der EWS teilweise etwas Ähnliches wie Sportradar. Während das Schweizer Unternehmen Sportdaten beobachtet und Medien wie Wettanbietern zur Verfügung stellt beobachtet EWS die Buchmacher gleich mit und setzt die Daten in einem Verhältnis zueinander. Schließlich hat auch Sportradar den Anspruch gegen Betrug und Manipulation vorzugehen, sollte so etwas auffallen. Allerdings ist der EWS deutlich besser geeignet, jedenfalls in der Theorie, da er wirtschaftlich nicht von den Buchmachern abhängig ist.

Kritik am EWS

Kritikpunkte am EWS lassen sich ebenfalls finden. Hier ist die Frage berechtigt, ob nicht der EWS dort weitermacht, wo die FIFA begonnen hatte. Nämlich die Probleme im Fußball klein zu reden. Es fehlt hier an etwas Transparenz nach außen. So meldet der EWS verdächtige Aktivitäten an die FIFA. Doch diese tut dann was? Genau. Sie geht sicher nicht mit schwellender Brust an die Öffentlichkeit und schädigt so den Ruf des eigenen Sports. Es wird vermutlich eher im Verborgenen agiert, so lange dies möglich ist.

Weiterhin darf man die Unabhängigkeit des EWS von Wettanbietern infrage stellen. Natürlich lassen sich Quoten via Monitoring auch so beobachten. In diesem Bereich ist man unabhängig. Und ganz sicher ist der EWS auch finanziell nicht von der Wettindustrie abhängig. Spätestens aber in den Punkten der Kommunikation und in Fällen von Vereinbarungen, wie der mit Tipbet, ist man doch in gewisser Weise abhängig. Nämlich von einer aufrichtigen und freiwilligen Zusammenarbeit.

Die Vereinbarung – So will Tipbet dem EWS helfen

Die geschlossene Vereinbarung von EWS und Tipbet sieht vor, dass der Buchmacher künftig eigenständig bei der EWS informiert, sobald ein ungewöhnliches oder verdächtiges Wettverhalten auffällt, welches stark von den üblichen täglichen Schwankungen abweicht. Beinahe wörtlich steht es so in der Pressemitteilung des Buchmachers, in der über eine Zusammenarbeit informiert wird.

Tipbet und die Early Warning System GmbH arbeiten nun zusammen.

Tipbet und die Early Warning System GmbH arbeiten nun zusammen.

Weiterhin beteuert Tipbet in dieser froh zu sein der Sache helfen zu können. Denn jeder Erfolg, den der EWS hat, hält auch die eigenen Wettsysteme der Buchmacher vertrauenswürdig und frei von Betrug. Damit wäre auch etwas der Kritik an EWS relativiert. Denn tatsächlich haben die Buchmacher ein Eigeninteresse. Hier bietet sich für sie ein Aufpasser an, der ohne Entgelt auch sie vor Betrügern schützt. Denn gekaufte Spiele können auch den Buchmacher in Unkosten stürzen.

Was ändert sich für Spieler bei Tipbet? Werden nun alle überwacht?

Für die Spieler, die täglich bei Tipbet ihre Fußballwetten platzieren, ändert sich hierdurch nichts. Es wird höchstens noch unwahrscheinlicher als ohnehin schon bei dem Buchmacher zum Mitleidenden eines Manipulationsversuchs zu werden. Doch sogar die dieser positive Effekt hält sich erstmal in Grenzen, wenn die Betrüger ihren Wettbetrug bei einem anderen Buchmacher abwickeln, der nicht mit dem EWS zusammenarbeitet. Denn das erzwungene Spielergebnis wäre immerhin dasselbe.

Auch vor einer ständigen Überwachung braucht man sich selbstverständlich keine Sorgen zu machen. Der einzelne Spieler wird wohl kaum an den EWS gemeldet. Hier wird vielmehr auf Wettvorgänge geachtet wie beispielsweise den, dass zu ein und demselben Zeitpunkt, also so, dass auch der Buchmacher seine Quoten nicht mehr anpassen kann, plötzlich sehr viele Einsätze auf den Außenseiter erbracht werden. Hier handelt es sich natürlich nur um ein leicht verständliches Beispiel. Doch der normale Spieler braucht sich keinerlei Gedanken zu machen, dass die Vereinbarung zwischen Tipbet und dem EWS nun dazu führt, dass der sprichwörtliche Big Brother ihn nun gänzlich beobachtet. In Grunde wird der Buchmacher noch nicht einmal etwas machen, was er nicht schon zuvor gemacht hatte um nicht selbst Opfer eines Betrugs zu werden. Nur, dass er nun eben Auffälligkeiten auch an den EWS meldet.

Ein Fazit zur Vereinbarung zwischen Early Warning System GmbH und Tipbet

Die Vereinbarung zwischen FIFA´s Frühwarnsystem und Tipbet ist meiner Ansicht nach eine durchaus runde Sache. Diese hat den Effekt, dass Sportwetten im Allgemeinen und Fußballwetten im Besonderen noch einmal sicherer werden. Allerdings braucht es weitaus mehr Buchmacher, die bei dem Programm mitmachen. Der Idealfall wäre tatsächlich der, dass jeder Buchmacher weltweit dieses, oder ein ähnliches, Programm unterstützt. Damit können Betrüger die Beobachter noch schwerer austricksen. Zwar wäre dies sicherlich kein Allheilmittel, denn auch das Verbrechen ist bekanntermaßen teils erfindungsreich und findet immer einen Schlupfwinkel, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Allerdings muss auch gewährleistet werden, dass EWS auch tatsächlich Erfolge verzeichnet und nicht die FIFA am Ende ihre Hände über die eigene Schöpfung hält um Schaden vom Image des Sportes fernzuhalten. Zeigen wird sich dies mutmaßlich erst in einiger Zeit. Dann, wenn entweder der EWS große Erfolge vermelden kann und darf, oder aber ein neuerlicher großer Wettskandal die Welt erschüttert und sich zeigt, dass alles Bemühen umsonst war.

In beiden Fällen gilt das Lob den Buchmachern wie Tipbet, die immerhin ihr mögliches tun, um das eigene Klientel und die Welt des Sports etwas sicherer zu machen und dafür auch eine Vereinbarung mit dem EWS nicht scheuen.

 
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