Die Quoten zur Ermittlung von Wahrscheinlichkeit und Gewinnchancen nutzen

Bei Online Wetten dreht sich am Ende alles um die Wahrscheinlichkeit. Wie wahrscheinlich beispielsweise eine Fußballmannschaft gewinnt ist ausschlaggebend dafür, wie wahrscheinlich die entsprechende Fußballwette gewonnen werden kann. Weit5erhin nutzen auch die Buchmacher diese Wahrscheinlichkeit dazu ihre Quoten zu bilden. Bei unwahrscheinlichen Ergebnissen kann man den Spieler mit einer hohen Quote, und damit verbunden hohen Gewinnen, locken. Die Gefahr, dass diese Gewinne ausgezahlt werden müssen, ist aus Buchmachersicht ja entsprechend gering. Bei sehr wahrscheinlichen Ergebnissen hingegen, etwa einem Sieg des FC Bayern München, wird die Quote entsprechend gering angesetzt. Denn vermutlich muss man die Gewinne als Buchmacher ausbezahlen. Ein Verlust, sofern die Quote sehr hoch angesetzt war. Diese Zusammenhänge lassen sich von Sportwettern allerdings bestens nutzen um ihre Chancen bei einer Wette recht unkompliziert zu bestimmen. Ich erkläre im Folgenden wie das geht.

Die Wahrscheinlichkeit eine Zahl zu würfeln liegt bei einem Würfel übrigens bei 16,67 Prozent

Wahrscheinlichkeiten sind wichtig

Regulär liest man immer den Tipp, man solle doch Statistiken für Fußballwetten und Sportwetten nutzen, um anhand dieser möglichst breiten Datenbasis auszurechnen oder einzuschätzen, wie wahrscheinlich ein Wettgewinn ist. Grundsätzlich kann ich diesen Tipp unterschreiben. Die Wahrscheinlichkeit ist der wichtigste Punkt bei Sportwetten. Alles Weitere ist zunächst zu vernachlässigen. Wichtig sind zwar auch die Quoten und die Einsätze, die letztendlich über den ausgezahlten Gewinn bestimmen, ohne eine richtig vorhergesehene Partie nutzen die allerdings herzlich wenig. Denn die Einsätze wären weg und die Quote ist nur dann eine gute, wenn sie gewonnen werden kann.

Wahrscheinlichkeit berechnen ist sehr aufwändig

Möchte man eine Wahrscheinlichkeit berechnen ist eine breite Datenbasis notwendig, die man obendrein noch richtig verknüpfen und in die eigenen Berechnungen einfließen lassen muss. Was weiß die Statistik über die vergangenen Begegnungen zweier Fußballvereine zu berichten? Wie wichtig sind einzelne Spieler für das Gesamtkonstrukt einer Mannschaft und wie fit sind diese einzelnen Spieler derzeit? Hat vielleicht sogar das Wetter einen Einfluss auf Leistungen? Die theoretisch anwendbaren Daten sind nahezu grenzenlos. Je mehr man heranzieht, desto genauer lässt sich die Wahrscheinlichkeit eines Ergebnisses berechnen. Allerdings wird mit jedem bisschen mehr Daten auch deren richtige Gewichtung und Berechnung komplizierter. Das geht soweit, dass letztendlich sogar Mathematiker an ihre Grenzen stoßen. Nur eben weitaus später, als es der normale Kunde beim Buchmacher täte.

Der Buchmacher nimmt einen Teil der Arbeit ab

Letztendlich übernimmt diese Arbeit aber tatsächlich schon der Buchmacher für einen. Oder er lässt dies von Diensten wie Sportradar erledigen. Denn zur Quotenbildung benötigt auch er die Wahrscheinlichkeiten. Aus der Quote lässt sich daher direkt ableiten, für wie wahrscheinlich der Buchmacher ein Ergebnis hält. Wie das geht erkläre ich im Folgenden anhand eines einfachen Beispiels bei Bet365.

 
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Zunächst sollte die Faire Quote auf ein Event herausgearbeitet werden. Diese unterscheidet sich von den Quoten, die ein Buchmacher anbietet. Dies heißt nicht, dass Buchmacher grundsätzlich unfair wären. Eine faire Quote ist schlicht das, was an Quoten gegeben wäre, wollte der Buchmacher keine Unkosten decken und auch keinen Gewinn erwirtschaften. Die faire Quote lässt sich lediglich annährungsweise bestimmen. Denn die Buchmacher schweigen in der Regel darüber, wie viel sie von jedem Wetteinsatz einbehalten. Sehr gute Buchmacher wie Bet365 werden in der Regel circa 90 Prozent der Einsätze wieder ausbezahlen. Dies entspricht 0,9 von 1. Die jeweilige faire Quote lässt sich also errechnen, indem man die tatsächliche Quote durch 0,9 teilt.

Nimmt man die im oberen Bild dargestellte Partie zwischen RB Leipzig und Augsburg, dann lautet die Faire Quote entsprechend:

  • 1: 5.00
  • X: 3.67
  • 2: 2.11

So berechnet man die Wahrscheinlichkeit aus der fairen Quote

Um nun annährend die Wahrscheinlichkeiten herauszubekommen, von denen der Buchmacher selbst ausgeht, müssen lediglich noch 100 Prozent durch die jeweilige Quote geteilt werden. Heraus kommen dann:

  • 1: 20,00%
  • X: 27,25 %
  • 2: 47,39 %

Wer sich nun wundert, dass nach dem Zusammenzählen der verschiedenen Werte für die Wahrscheinlichkeit nur 94,64 statt voller 100 Prozent zustande kommen, der hat grundsätzlich recht. Die Gründe hierfür sind verschiedene. Zum einen wissen wir nicht genau welcher Buchmacher wie viel der Einsätze als Gewinn einbehält. Hier kann man ersatzweise statt mit 0,9 auch mit 0,85 rechnen. Damit wären bei Buchmacher, die selbst 15 Prozent der Einsätze für sich behalten wollen die Werte genauer. Zum anderen kann der Buchmacher diesen Wert innerhalb einer Wette für verschiedene Tipps unterschiedlich gestalten. So kann er beispielsweise bei einem klaren Favoriten mit weniger Gewinn zufrieden sein, um die ohnehin kleine Quote nicht unattraktiver zu machen, und im Gegenzug die Außenseiterquote etwas schlechter gestalten, da diese noch immer attraktiv genug bleibt und Spieler anzieht.

Eine komplett korrekte Berechnung wird daher für Außenstehende nie möglich werden. Annährend, mit ein wenig Toleranz, sollten die korrekten Werte aber in Erfahrung gebracht werden.

So nutzen Sie die Wahrscheinlichkeiten der Buchmacher für sich

Sowohl professionellere Ambitionen, als auch Hobby-Wetten lassen sich mit diesem Wissen genauer spielen. Wer schlicht nicht die Muße oder das nötige tiefergreifende mathematische Verständnis für eigene Wahrscheinlichkeitsberechnungen hat, der darf sich freuen. Der Buchmacher hat einem die Sache mit der Wahrscheinlichkeit abgenommen. Alternativließe sich natürlich auch jede Wette mit der jeweils niedrigsten Quote spielen. Die herausgerechneten Prozentwerte geben jedoch einen wesentlich leichter zu verstehenden Eindruck davon, wie wahrscheinlich ein Ergebnis in den Augen des Wettanbieters wirklich ist. Die Quote ist für diesen Eindruck ein etwas zu abstrakter Wert. So kann man beispielswiese bewusst nur auf solche Wetten setzen, deren Wahrscheinlichkeit, wie hier im Beispiel, mit über 40 Prozent recht hoch ist.

Wenn Sie Sportwetten so nicht mehr genießen könnten überlassen sie die Arbeit mit der Wahrscheinlichkeit dem Buchmacher.

Wer die Wahrscheinlichkeit noch etwas genauer will kann die Werte verschiedener Buchmacher vergleichen.

Die Wahrscheinlichkeit der Buchmacher professionell für sich nutzen – So geht es

Alternativ können auch höhere Ambitionen mit der Wahrscheinlichkeit begünstigt werden, die ein Buchmacher einem Ergebnis zuschreibt. Wer selbst Wahrscheinlichkeiten aufgrund eigener Sportwetten Statistiken berechnet, der kann diese mit den Werten der Buchmacher vergleichen. Weicht die selbst ausgerechnete Wahrscheinlichkeit für einen bestimmten Tipp maßgeblich von der des Buchmachers nach oben ab, dann erhält man gemessen am Risiko eine sehr gute Quote. Dies gilt für Außenseiterwetten ebenso, wie für Wetten auf den Favoriten. Denn scheinbar muss dann der Buchmacher einen Fehler gemacht haben. Natürlich gilt dies nur dann, wenn die eigene Berechnung über jeden Fehler erhaben ist.

Die Wahrscheinlichkeit noch genauer berechnen – So geht es

Der Schlüssel die Wahrscheinlichkeit genau zu berechnen ist die Faire Quote möglichst genau herauszubekommen. Wie ich gleich zeigen werde habe ich dem Buchmacher Bet365 hierbei im Beispiel Unrecht getan. Ich bin dabei der Einfachheit wegen davon ausgegangen, dass dieser etwa 10 Prozent der Einsätze selbst einbehält. Wer hier genauer vorgehen will, der sollte sich bei einem beliebigen Buchmacher eine Wette suchen, die lediglich zwei Auswahlmöglichkeiten bietet. Ich nutze hierzu eine Wette bei Bet365, die abfragt ob es mehr oder weniger als 2,5 Tore in der Partie zwischen Leipzig und Augsburg geben wird.

Wird eine Wette auf einen Münzwurf, der für Kopf oder Zahl jeweils dieselbe Wahrscheinlichkeit aufweist, mit einer fairen Quote, also privat, gespielt, dann setzen stets beide Teilnehmer einen Betrag und bekommen das Doppelte ausbezahlt. Die Faire Quote liegt also bei 2.00. Beide Tipps zusammengerechnet ergäben daher eine 4.00.

Somit sollten faire Quoten für Wetten mit nur zwei Möglichkeiten addiert stets 4.00 ergeben. Bei unserer Beispielwette von Bet365 ergeben sich jedoch lediglich 3.18. Teilt man nun die 4.00 durch die 3.18, dann kommt der Wert von 0,9525 zustande. Im Fall dieser Wette zahlt der Bet365 also tatsächlich 95,25 Prozent der Einsätze wieder aus. Dementsprechend sollte man hier im oben genannten Beispiel mit 0,95 statt mit 0,9 rechnen um ein noch genaueres Ergebnis zu erhalten. Allerdings ist diese Aufgabe für jeden Buchmacher durchzuführen zusätzliche Mühe. Für die pauschale Anwendung über alle Buchmacher hinweg ist 0,9 der realistischere Wert. Bet365 hat schlicht einen sehr guten Auszahlungsschlüssel aus Nutzersicht. Ganz lassen sich Ungenauigkeiten aus oben beschriebenen Gründen allerdings dennoch nicht vermeiden.

 

Die Wahrscheinlichkeit der Buchmacher bei Sportwetten – Ein Fazit und letzte Hinweise

Die Wahrscheinlichkeit ist einer der wichtigsten Werte, wenn man Wetten gewinnen will. Ich habe hier einen hoffentlich guten Weg aufgezeigt die damit verbundene Arbeit zu großen Teilen dem Buchmacher zu überlassen und sich einfach an dessen Ergebnissen zu bereichern. Natürlich ist aber auch die Nutzung der Buchmacher Wahrscheinlichkeit kein Garant für Gewinne. Denn Sportwetten bringen häufiger Überraschungen gegen jede Wahrscheinlichkeit mit sich. Außerdem sollte man sich stets darüber bewusst sein, dass in die Quoten auch die Einsätze der Nutzer einfließen. Setzen Millionen von Spielern auf dasselbe Ergebnis, dann passt der Buchmacher die Quote in der Regel nach unten an. Er beugt sich gewissermaßen der Meinung der Masse zu einem gewissen Maß. Wer möglichst genaue Ergebnisse will, der sollte seine Berechnungen möglichst dann durchführen, wenn die Wette im Wettprogramm noch frisch aufgelistet und damit „jungfräulich“ ist und rein die Einschätzung des Buchmachers widerspiegelt.

 
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